Historie
Außenansicht der Hessische Landesvertretung im Winter - Franziska Schleyer
Hessische Ländervertretungen haben Tradition
Schon vor Gründung der Bundesrepublik Deutschland am 23. Mai 1949 gab es Repräsentanzen der Länder in Berlin.
Außenansicht der Hessischen Gesandtschaft in der Stülerstraße in Berlin - Landesarchiv Berlin
Von den Gesandtschaften zu den Ländervertretungen
Die heutigen Landesvertretungen haben ihre Vorläufer in den Gesandtschaften am Hof des preußischen Monarchen in Berlin. Nach der Gründung des Kaiserreichs als Staatenbund mussten die Souveräne der Einzelstaaten Bevollmächtigte zum Bundesrat entsenden, die sich häufig auf keine eigene Dienststelle stützen konnten. Sie logierten in Mietwohnungen, von denen aus sie ihre Geschäfte betrieben.
Luftaufnahme beider Häuser der Landesvertretung in Bonn - Medienzentrum Frankfurt am Main
50 Jahre Provisorium und Umzug nach Berlin
m 19. September 1945 errichtete die US-Militärregierung das Land Hessen in seinen heutigen Grenzen. Am 1. Dezember 1946 stimmten die Bürgerinnen und Bürger in einer Volksabstimmung der seither geltenden demokratischen Landesverfassung zu. Von 1945 bis 1949 war die Hessische Landesvertretung beim „Länderrat“ in Frankfurt am Main angesiedelt.
Außenansicht der Hessischen Landesvertretung mit dem auskragenden Obergeschoss - Zeev Kotzien
2.500 Quadratmeter Hessen in Berlin
Der Bau der neuen Hessischen Landesvertretung in Berlin ist das Ergebnis eines europaweit ausgelobten Architektenwettbewerbs. Unter mehr als 536 eingereichten Arbeiten hat ein Preisgericht im August 1998 einstimmig den Entwurf des Frankfurter Büros Michael Christl und Joachim Bruchhäuser als beste Arbeit ausgewählt.