Lebe dein Europa! | WAHL-Hesse

So viel Europa steckt in Hessen

Viele wichtige EU-Einrichtungen und internationale Unternehmen haben ihren Sitz in Hessen, beispielsweise in der Bankenmetropole Frankfurt am Main, einem der europaweit führenden Finanz- und Handelszentren: Neben der Bundesbank haben die Deutsche Börse und rund 200 Banken und Investmentgesellschaften aus über 50 Ländern ihren Sitz in Frankfurt.

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ESA
© shutterstock/ Andrey Armyagov

Hessens größte Stadt ist außerdem die Heimat der Europäischen Zentralbank (EZB) und der europäischen Versicherungsaufsicht (EIOPA).

Auch der weltweit leistungsstärkste Internetknoten, DE-CIX, liegt in Hessen. Der Standort ist damit das Zentrum des deutschen und europäischen Datenverkehrs.

In Hessen sind 1749 Firmen angesiedelt, deren Muttergesellschaften ihren Sitz im Europäischen  Ausland haben. 180.299 Menschen arbeiten in diesen Unternehmen. All diese Unternehmen, die zur Wertschöpfung beitragen, sind WAHL-Hessen, die den europäischen Gedanken eines freien Warenverkehrs leben. Frei nach der Devise „Lebe Dein Europa“.

Fünf bedeutende europäische Einrichtungen mit Sitz in Hessen

Heimat des Euro

Die Europäische Zentralbank (EZB) ist seit ihrer Gründung im Jahr 1998 in Frankfurt zu Hause. Zusammen mit den nationalen Zentralbanken der Staaten der EU ist die EZB mit ihren über 2500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vorrangig für die Preisstabilität im Euroraum zuständig und unterstützt die Wirtschaftspolitik der Europäischen Union. Weitere Aufgaben sind unter anderem die Geldpolitik im Euro-Währungsgebiet, das Durchführen von Devisengeschäften, die Genehmigung und Ausgabe von Banknoten, die Aufsicht über insbesondere die Großbanken der Eurozone und die Kontrolle der Finanzmarktstabilität.  

Warnung bei Systemrisiken

Der Europäische Ausschuss für Systemrisiken (ESRB) hat seinen Sitz in Frankfurt am Main. Das Gremium hat die Aufgabe, insbesondere makroökonomische Entwicklungen zu beobachten, um Systemrisiken für die Finanzstabilität in der Europäischen Union frühzeitig zu erkennen. Systemrisiken sollen rechtzeitig eingedämmt und Schaden von der Europäischen Union abgewendet werden.

Europas Tor zum Weltraum

Das Europäische Satellitenkontrollzentrum (ESOC - European Space Operations Centre) ist das Kontrollzentrum der ESA (European Space Agency – Europäische Weltraumorganisation) mit Sitz in Darmstadt. Das ESOC mit seinen 260 Festangestellten und 600 Mitarbeitern von Vertragsfirmen ist seit 1967 für den Betrieb sämtlicher ESA-Satelliten und für das dazu notwendige weltweite Netz der Bodenstationen verantwortlich. Hier ist die Steuerungs- und Schaltzentrale für Europas Tor zum Weltraum. Nachdem sich ein Satellit, der in den Weltraum gebracht wird, von der Trägerrakete löst, übernimmt das ESOC in Darmstadt die Steuerung. Der ESA, die ihren Hauptsitz in Paris hat, gehören 22 europäische Staaten an.

Klimadaten

Die Europäische Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten (EUMETSAT) mit 30 europäischen Mitgliedstaaten ist seit 1986 in Darmstadt. EUMETSAT betreibt derzeit sechs Satelliten, deren Daten für Wettervorhersagen und Klimabeobachtungen genutzt werden. Mit den gewonnenen Bildern und Daten sind präzisere Wettervorhersagen und frühe Warnungen vor drohenden Unwettern möglich. Langfristige Messungen ermöglichen Aussagen zur Klimaveränderung oder zur globalen Erwärmung.

Schutz für Verbraucher

Die Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA) hat seit 2011 ihren Sitz in Frankfurt am Main. Ihre Hauptaufgabe ist es, die Rechte von Versicherungsnehmern und Altersversorgungsanwärtern zu schützen. Die Aufsichtsbehörde mit ihren 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern überwacht und reguliert Versicherungen und Pensionsfonds für betriebliche Altersversorgung. Die EIOPA muss dabei die Interessen der europäischen Mitgliedstaaten in Einklang bringen. Sie leistet Unterstützung für ein stabiles Finanzsystem und sorgt für Transparenz der Märkte.

 

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