Anerkennung

Gemeindeschwester 2.0

Impressionen von der Sommerreise: Projektbesuch bei "Gemeindeschwester 2.0"
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Impressionen von der Sommerreise: Projektbesuch bei "Gemeindeschwester 2.0"
© Staatskanzlei

Der Chef der Hessischen Staatskanzlei und Demografie-Beauftrage der Landesregierung, Staatsminister Axel Wintermeyer, hat dem Projekt „Winds, Strings & Voices“ den Hessischen Demografie-Preises 2016 verliehen. Die Preisverleihung fand am Mittwoch, 28. September 2016 in der Hessischen Staatskanzlei in Wiesbaden statt und das Projekt erhielt eine Anerkennungsurkunde. Zur Pressemitteilung über die Preisverleihung.

Über das Projekt:

Ein stabiles Netzwerk, das die Seniorenversorgung in der Gemeinde sicherstellt, Versorgungsprobleme älterer Menschen frühzeitig erkennt, medizinische und soziale Unterstützung verzahnt und ein langes Verbleiben in der vertrauten Umgebung ermöglicht – das ist die Idee der Gemeindeschwester 2.0.

Der engagierte Hausarzt Dr. Klein arbeitet in Kooperation mit der Gemeinde Schenklengsfeld, einer Gemeinde mit 13 Ortsteilen, daran, diese Idee zu verwirklichen.

Dabei stellt der „Gemeinde-Sozial-Lotse" die „dörfliche Nachrichtenzentrale“ dar und informiert im Falle eines ihm zugetragenen Versorgungsproblems eines Seniors die VerAH (Versorgungs-Assistentin in der Hausarztpraxis). Um das Gemeinde-Sozialnetzwerk der Großgemeinde wirken zu lassen, agiert in jedem Ortsteil zusätzlich ein ortsansässiger ehrenamtlicher „Ortsteil-Kümmerer“, der mit dem „Gemeinde-Sozial-Lotsen“ zusammenarbeitet.

Die VeraH leistet schon jetzt in der Hausarztpraxis wertvolle Unterstützung in der häuslichen Betreuung der Patienten. Sie besucht den Senior in der Häuslichkeit, analysiert die Situation und bespricht die notwendigen medizinischen Unterstützungsmaßnahmen mit dem Hausarzt. Dieser und sein Team sind dann eventuell notwendige Veränderungen verantwortlich. Gleichzeitig wird die VerAH zum „Türöffner“ für den „Ortsteil-Kümmerer“, der dann  in Rücksprache mit dem „Gemeinde-Sozial-Lotsen“ mögliche sozial unterstützende Maßnahmen einleitet. Dazu kann der  „Gemeinde-Sozial-Lotse“ auf ein breites Netzwerk ehrenamtlichen und entgeltlichen Hilfen zugreifen. Entscheidend ist dabei die enge Verzahnung der Beteiligten. So entsteht mit der sozialen Kompetenz des  „Gemeinde-Sozial-Lotsen“ und der medizinische Kompetenz der VerAH ein Netzwerk für die Seniorenversorgung in der Gemeinde. Wenn dann eine bisherige VerAH zusätzlich die Funktion des „Gemeinde-Sozial-Lotsen“ übernimmt, dann ist die Gemeindeschwester 2.0 in einer Person verankert.

Kollage mit Bildern vom Projektbesuch im Rahmen der Sommerreise des Ministers zum Herunterladen (JPEG / 3 MB)

Gemeindeschwester 2.0
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Gemeindeschwester 2.0: Projektbesuch im Rahmen der Sommerreise des Ministers