Projekt

2. Preis: Sprungbrett-Ausbildungswohnen

Staatsminister Axel Wintermeyer informiert sich über das „Sprungbrett-Ausbildungswohnen“
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Der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, informierte sich in Langgöns über das Projekt „Sprungbrett Ausbildungswohnen“
© Staatskanzlei

Projektbeschreibung

Aufeinander abgestimmte Projekte zur Berufsorientierung, Ausbildungsvorbereitung, Qualifizierung, Unterstützung und Vermittlung der Eingliederung ermöglichen benachteiligten wie auch geflüchteten jungen Menschen den Einstieg in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Damit widmet sich der Landkreis Gießen einem nicht nur wirtschaftlichen, sondern auch gesellschaftlichen Thema. Die Erfahrung hat gezeigt, dass insbesondere diese Zielgruppe oftmals eine spezielle Ausbildungsbegleitung über das Regelangebot hinaus benötigt. Hierzu zählen auch angemessene pädagogisch betreute Wohnmöglichkeiten, damit sich die Betroffenen vollumfänglich auf das zu Erlernende konzentrieren können. Ziel des Projekts ist es, die jungen Menschen im Prozess des Erwachsenwerdens zu begleiten und deren persönliche Entwicklung zu fördern.

Die Teilnehmer am Projekt schließen mit dem Verein Friedrich-Naumann-Haus e.V. einen Mietvertrag und wohnen in vollmöblierten und voll ausgestatteten Zimmern. Die Mietkosten werden vorrangig aus der Ausbildungsvergütung und ggf. Berufsausbildungsbeihilfe, Wohngeld, Unterhalt, oder Kindergeld finanziert. Die Finanzierung der Personal-Leitungs- und Sachkosten für den pädagogischen Support erfolgt durch die Projektförderung des Landkreises Gießen sowie aus Eigenmitteln des Vereins Friedrich-Naumann-Haus e.V. Von diesem Projekt profitieren insbesondere Menschen, die unter herkömmlichen Bedingungen oft nur geringe Chancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt hätten.

Was ist für die Zukunft geplant?

In Zusammenarbeit mit Vertretern der Wirtschaft und des Handwerks werden aktuell Überlegungen angestellt, eine Entwicklung anzustoßen, die in größerem Rahmen Azubis in der dualen Ausbildung ein campusartiges Wohnen im ländlichen Raum ermöglicht. Dies soll die beliebten Vorteile des Studentenlebens auch in die duale Ausbildung tragen. Durch die Schaffung des Angebotes "Sprungbrett" und eines zukünftigen "Azubi-Campus" haben Betriebe die notwendige Plattform, um mit einem nachhaltigen Argument um ihren Ausbildungsnachwuchs zu werben.

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