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Chef der Staatskanzlei kündigt Modellvorhaben zur Integration von Flüchtlingen im ländlichen Raum an

Bis zu 50.000 € p.a. können kleine Kommunen im ländlichen Raum in den Jahren 2016 und 2017 erhalten, wenn sie aufzeigen, wie sie durch die dauerhafte Ansiedlung und Integration von Flüchtlingen diesen eine neue Heimat verschaffen und gleichzeitig die negative demografische Entwicklung vor Ort aufhalten können.

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Fachwerkhäuser
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-16,6 %, - 11,3 %  oder -15,1 %: Diese Zahlen stehen für den prognostizierten Bevölkerungsrückgang zwischen 2013 und 2030 in einigen, häufig nordhessischen, ländlichen  Kommunen und signalisieren Handlungsbedarf. Während einerseits in vielen ländlichen Kommunen Leerstand und Fachkräftemangel offensichtlich sind, wissen die städtischen Ballungsräume nicht mehr, wie sie Zuwanderer und Neubürger mit Wohnraum und sozialer Infrastruktur versorgen sollen. Da liegt es nahe, im Rahmen eines Modellvorhabens nach Wegen zu suchen, wie auch im ländlichen Raum attraktive Rahmenbedingungen geschaffen werden können, so dass Flüchtlinge mit dauerhafter Bleibeperspektive sich hier niederlassen und integrieren können. Die Kommunen, die in einem persönlichen Anschreiben des Chefs der Staatskanzlei angeschrieben wurden, sind nach den Kriterien Größe, ländlicher Raum und prognostizierter Bevölkerungsrückgang über -2,5 % bis zum Jahr 2030 ausgewählt worden.