Förderregion SPESSART Regional

Mobilitätsnetz Spessart – der Einstieg zum Umstieg

SpessartRegional: Mehr Demografie wagen
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SpessartRegional: Mehr Demografie wagen
© Staatskanzlei

Die Förderregion SPESSART Regional hatte zum Ziel, den Mobilitätsbedarf der Generationen auch in Zukunft in der Fläche zu sichern. Dazu wurde der klassische ÖPNV mit alternativen Bedienformen verknüpft und private Fahrten in ein Gesamtsystem integriert. In Teilräumen wurden in Mikroprojekten alternative Angebote entwickelt und erprobt, bürgerschaftliches Engagement aktiviert und Organisationsstrukturen zur Bündelung privater Fahrten aufgebaut.

Konzeptphase

Die Förderregion SPESSART Regional schließlich beschäftigte sich schwerpunktmäßig mit den Handlungsfeldern

  • Wohnortnahe Grundversorgung.
  • Verkehr & Mobilität.
  • Siedlung & Wohnen.

Von großem Wert erwiesen sich bei der Projektarbeit die in diesem Rahmen erarbeiteten umfangreichen Szenarienberechnungen, die erheblich zur Sensibilisierung der Bevölkerung beitrugen, sowie die bewusst weit gefasste zeitliche Perspektiv von 20 Jahren. Lösungen für identifizierte dringliche Probleme wurden zudem nicht nur innerhalb einer Gemeinde, sondern unter Einbeziehung der gesamten Region gesucht, so dass geeignete Strategien auch der gemeinsame Betrieb von Einrichtungen oder eine gegenseitige Ergänzung der Angebote sein können.

Umsetzung

Vor dem Hintergrund des kürzlich geänderten Nahverkehrsplans sollen weitere Maßnahmen in der Region ergriffen werden, um den Mobilitätsbedarf der Generationen auch künftig in der Fläche zu sichern. Strategischer Ansatz ist die Verknüpfung des ÖPNV-Angebotes mit alternativen Bedienformen und die Integration privater Fahrten in ein Gesamtsystem. Dabei sollen in Teilräumen in Mikroprojekten alternative Angebote entwickelt und erprobt werden, bürgerschaftliches Engagement aktiviert und Organisationsstrukturen zur Bündelung privater Fahrten aufgebaut werden.

Weitere Bausteine sind die Erprobung zielgruppenorientierter Kommunikations- und Marketingmaßnahmen und die generationengerechte Ausgestaltung der Mobilitätsangebote und -infrastruktur, so dass weitere Nachfrage entsteht. Als Grundlage des entstehenden Mobilitätsnetzes ist ein umfassendes Informationssystem notwendig, für welches die organisatorischen und technischen Anforderungen formuliert werden und das ggf. noch in der Projektlaufzeit erprobt wird.

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