Liebe Leserinnen, liebe Leser,
im September waren wir mit einer hochkarätigen hessischen Wirtschaftsdelegation in Ostafrika: In Ruanda, Tansania und Kenia. Wir sind nicht als Entwicklungshelfer gekommen, sondern als Partner auf Augenhöhe. Ziel dieser Dienstreise war es, Türen zu öffnen für eine stärkere wirtschaftliche Zusammenarbeit – zum beiderseitigen Nutzen. Und das ist uns gelungen. Wir konnten viele Kontakte herstellen und auf großen Konferenzen für den Standort Hessen werben. Ob Pharma, Logistik, Luftverkehr – die Region Ostafrika hat ihre Stärken in vielen Branchen, in denen wir auch in Hessen stark sind. Das passt gut zusammen!
Mich hat diese Reise sehr beeindruckt. In der Region gibt es gerade eine unglaubliche Dynamik. Da entstehen auch für unsere hessischen Unternehmen neue Märkte. Die drei Länder sind innovativ und schnell, haben viele gut ausgebildete Fachkräfte. Vor allem geht man dort die Dinge aber mit einer Einstellung an, von der wir uns etwas abschauen können. „Besser einfach“ ist ja unser Slogan beim Bürokratiemelder in Hessen und er würde auch gut nach Ostafrika passen. Denn die dynamische Entwicklung geschieht ohne übermäßige Bürokratie.
Genau daran arbeiten wir auch in Hessen mit Vollgas. Gerade vorige Woche haben wir das 2. Bürokratieabbaugesetz in den Landtag eingebracht. In 70 Gesetzen streichen oder vereinfachen wir 168 Vorschriften. Für schnellere Verfahren, weniger Berichte und mehr Handlungsspielraum. Verwaltung und Bürgern wollen wir mehr Vertrauen entgegenbringen und den Alltag der Menschen leichter machen. Denn der Staat muss für die Menschen da sein – nicht umgekehrt.
Ich wünsche Ihnen viel Freude bei der Lektüre unseres Newsletters und hoffe, dass Sie interessante Einblicke und neue Perspektiven mitnehmen.
Ihr
Manfred Pentz
Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten,
Internationales und Entbürokratisierung