Besuchergruppen und Gesprächskreise

Hessen besuchen Brüssel: November 2017

Thema: 
Europa
Vorstellung der Helaba-Studie: „Finanzplatz Frankfurt – In der Pole-Position für Brexit-Banker“. Am 06.11.2017 fand auf Einladung der Vertretung des Landes Hessen bei der Europäischen Union, der Hessischen Landesbank (Helaba) und des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) eine Veranstaltung zur Vorstellung der Helaba-Studie „Finanzplatz Frankfurt – In der Pole-Position für Brexit-Banker“ statt. Die Autorin der Studie, Ulrike Bischoff vom Finanzplatz-Research der Helaba, erläuterte die zentralen Erkenntnisse. Demnach sprächen mehrere Argumente deutlich für den Standort Frankfurt, wie z.B. ein verlässliches und realwirtschaftlich stabiles Umfeld, ein attraktiver Immobilienmarkt sowie ausreichend Bildungs- und Kulturangebote. Insgesamt werde damit gerechnet, dass bis zu 8.000 Arbeitsplätze aus dem Finanzdienstleistungsbereich von der Themse an den Main abwandern könnten. In der anschließenden Diskussion wurden u.a. Aspekte wie steuerliche Vergünstigungen, der arbeitsrechtliche Rahmen sowie generelle Tendenzen zum Abbau von Arbeitsplätzen im Finanzsektor diskutiert. https://www.helaba.de/blob/helaba/436294/.../finanzplatz-studie-20170831-data.pdf
© Hessische Landesvertretung
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Die Arbeit der europäischen Institutionen und aktuelle europapolitische Entwicklungen standen im Mittelpunkt des Fortbildungsseminars Theorie und Praxis der EU der Zentralen Fortbildung, das vom 6. bis 9.11.2017 in Brüssel und Luxemburg stattfand. Im Austausch mit unterschiedlichsten Gesprächspartnern, unter anderem aus Kommission, Rat, Ausschuss der Regionen, Ständiger Vertretung und Vertretung des Landes Hessen bei der EU, konnten die 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus hessischen Ministerien und nachgeordneten Verwaltungsbereichen ihre in Hessen erworbenen Theoriekenntnisse erweitern, bevor sich die Weiterreise nach Luxemburg zum Europäischem Gerichtshof und zum Europäischem Rechnungshof anschloss.
© Hessische Landesvertretung
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Auf Einladung des Hessischen Wirtschaftsministeriums und organisiert durch das Enterprise Europe Network (EEN), war am 07./08.11.2017 eine Delegation von Akteuren aus dem Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien zu Besuch in der Landesvertretung. Mathias Samson, Hessischer Staatssekretär für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, begrüßte im Rahmen der Abendveranstaltung „Digitaler Binnenmarkt in Europa – Herausforderung für Unternehmen“ die Delegation(Vierter von rechts).
© Hessische Landesvertretung/ Eric Berghen
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Eine Schülergruppe der Adolf-Reichwein-Schule Limburg besuchte am 08.11.2017 die Hessische Landesvertretung in Brüssel und wurde dort von Christoph Heider, Referatsleiter für Angelegenheiten des Hessischen Kultusministeriums begrüßt, der sie über die Aufgaben der Landesvertretung informierte. Anschließend nahm die Gruppe an der Abendveranstaltung zum Thema « Integration durch Sport » mit Innenminister Peter Beuth teil (rechts auf dem Foto).
© Hessische Landesvertretung/Horst Wagner
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Auf Einladung des EFC EuroAdler-Fanclubs und der Hessischen Landesvertretung am 09.11.2017 kamen die Gäste mit dem Ehrenpräsidenten des Hessischen Fußballverbands und Ehrenmitglied des DFB, Rolf Hocke, und Dragoslav Stepanović, ehemaliger Trainer und Spieler Eintracht Frankfurt, im Rahmen eines Expertengesprächs zum Thema « Die gesellschaftliche Bedeutung von Fanclubs » zusammen. Staatssekretär Weinmeister begrüßte die Gruppe und lobte insbesondere das Engagement von Fanclubs. Er verwies auf die Erfolge in Vereinen, die wesentlich zur gesellschaftlichen Integration beitragen.
© Hessische Landesvertretung/FKPH
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Bürgermeister sowie Vertreter von Kommunen und regionalen Gesellschaften waren auf Einladung des Europabüros der Metropolregion FrankfurtRheinMain am 21. und 22.11. zu Besuch in Brüssel. Auf der zweitägigen Informationsreise stand die Ausgestaltung der EU nach dem Jahr 2020 im Mittelpunkt. Dabei ging es insbesondere auch um die EU-Kohäsionspolitik. Das Europabüro fordert eine Weiterführung der Förderung auch für starke Regionen. Auch sollen die für die Metropolregion FrankfurtRheinMain wichtigen Themen wie Digitalisierung, Migration, Fachkräftemangel, Siedlungsdruck, Umwelt-, Lärm- und Verkehrsbelastungen sowie der Umsetzung einer nachhaltigen Energiewende verstärkt durch die Förderung aufgegriffen werden können. Das Europabüro FrankfurtRheinMain getragen vom Regionalverband und mitfinanziert durch die Städte und Landkreise der Metropolregion ist Stimme der Metropolregion für den regionalpolitischen Diskurs in Europa. Neben der Geschäftsstelle in Frankfurt hat das Europabüro auch eine Repräsentanz im Mehr-Regionen-Haus der Hessischen Landesvertretung in Brüssel.
© Europabüro der Metropolregion FrankfurtRheinMain/FKPH
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Eine Delegation des Polizeipräsidiums Mittelhessen tagte vom 27. bis zum 30 November 2017 in der Landesvertretung in Brüssel. Auf der Agenda standen Gespräche mit Monika Hohlmeier, Abgeordnete des Europäischen Parlaments, und ein Austausch mit Vertretern der Europäischen Kommission und der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland. Zentrale Themen waren die Bekämpfung der Cyberkriminalität, des Terrorismus und der organisierten Kriminalität sowie der Ausbau einer europäischen Sicherheitsunion.
© Hessische Landesvertretung
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Die Sitzung der EU-Referentinnen und Referenten der hessischen Hochschulen fand am 28. und 29.11.2017 in der Landesvertretung in Brüssel statt. Themen waren vor allem die Auswirkungen des Brexits auf die Forschung und die Vorstellung des European Regions Research and Innovation Network (ERRIN). Europastaatssekretär Mark Weinmeister begrüßte die Gruppe (unten links).
© Hessische Landesvertretung
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