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Deutsche Einheit

30 Jahre Mauerfall: Hessische Landesregierung plant Veranstaltungsreihe „Wir leben Freiheit“

Thema: 
Europa, Berlin
26.02.2019Hessische Staatskanzlei

Ministerpräsident Volker Bouffier: „Der 9. November 1989 war ein historischer Tag für Deutschland, an dem der Wunsch nach Freiheit und Demokratie siegte“

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Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Mauer#/media/File:West_and_East_Germans_at_the_Brandenburg_Gate_in_1989.jpg
© Lear 21/ Wikipedia CC BY-SA 3.0

Unter dem Motto „Wir leben Freiheit“ wird die Hessische Landesregierung eine umfangreiche Veranstaltungsreihe durchführen. Mit ihr wird dem Fall der Berliner Mauer und der Öffnung der innerdeutschen Grenze vor 30 Jahren gedacht. „Freiheit, Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit sind bis heute keine Selbstverständlichkeit und müssen auch in einer Demokratie immer wieder aufs Neue verteidigt werden. Wie wichtig das ist, wird uns gerade in der heutigen Zeit wieder bewusst, wenn sich Länder mit Grenzen und Mauern abschotten wollen und dadurch auch die Freiheit ihrer Bürgerinnen und Bürger einschränken“, sagte der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier.

Ein historischer Tag für Deutschland

Der 9. November 1989 sei für Deutschland ein historischer Tag, an dem der Wunsch nach Freiheit und Demokratie über Sozialismus und Planwirtschaft siegte. „Vor allem die Generation der jüngeren Menschen hat den Mauerfall nicht miterlebt und kennt die Schrecken des SED-Regimes nur aus dem Geschichtsunterricht. Daher ist es unser aller Aufgabe, sie an unserer Geschichte teilhaben zu lassen. Unsere Veranstaltungsreihe will hierzu einen Beitrag leisten, indem wir die Geschichte erfahr- und spürbar machen“, erläuterte der Regierungschef. 

Am 9. November soll in Großburschla (Thüringen) und Großburschla Bahnhof (Hessen) gemeinsam mit der Thüringer Landesregierung sowie den Kommunen Wanfried, Weißenborn, Geismar, Südeichsfeld und Treffurt des friedlichen Wendeherbsts 1989 mit einem ökumenischen Gottesdienst, einem Grenzspaziergang über die „Brücke der Einheit“ sowie einem Bürgerfest gedacht werden.

Veranstaltung an der ehemaligen innerdeutschen Grenze

„Wir freuen uns riesig darüber, dass die beiden Bundesländer Hessen und Thüringen den Abschluss der Veranstaltungsreihe in unserer Region durchführen werden und dass unsere Bewerbung als Austragungsort angenommen wurde“, so die fünf Bürgermeister Wilhelm Gebhard (Wanfried), Thomas Mäurer (Weißenborn), Martin Kozber (Geismar), Andreas Henning (Südeichsfeld) und Michael Reinz (Treffurt). „Wohl kaum ein anderer Ort entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze zwischen Großburschla und Großburschla Bahnhof veranschaulicht besser die Teilung beider deutschen Staaten und die Unfreiheit der Menschen“, sagten die fünf Bürgermeister aus Hessen und Thüringen, die in vier Landkreisen zuhause und tätig sind und bereits seit zehn Jahren eng zusammenarbeiten.

Der Auftakt der Veranstaltungsreihe findet am 13. August 2019 mit einer Gesprächsrunde in Gießen statt. Zudem sind unter anderem eine Fotodokumentation, ein Theaterstück sowie ein Konzert des Musikkorps der Bundeswehr geplant. Ein voraussichtlich Anfang Juni erscheinendes Programmheft gibt einen Überblick über die Veranstaltungen. Weitere Einzelheiten werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

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