KIP macht Schule!

30 Millionen Euro für Schulsanierung in der Wetterau

11.02.2019Hessische Staatskanzlei

Europaministerin Lucia Puttrich übergibt die erste Förderzusage für die Limesschule in Altenstadt an Landrat Jan Weckler.

Teaser Logo KIP2 KIP macht Schule

Unser Maskottchen für das KIP2 - der Baulöwe mit Schultüte.
Unser beliebter Hessen-Baulöwe ist im Rahmen des zweiten Kommunalinvestitionsprogramms (KIP2) mit Schultüte unterwegs: Denn KIP macht Schule!
© acamnetwork für HMdF

Durch das Kommunalinvestitionsprogramms KIP macht Schule! investiert der Wetteraukreis fast 30 Millionen Euro in die Sanierung und den Umbau von Schule investieren. So viel Geld hat der Kreis als Schulträger zur Verfügung, um das Lernen, Lehren und Leben an unseren Schulen weiter zu verbessern. Damit die Arbeiten an der Limesschule in Altenstadt demnächst beginnen können, hat die Hessische Europaministerin Lucia Puttrich am Montag den ersten Förderbescheid über insgesamt 200.000 Euro an Landrat Jan Weckler übergeben. Das Geld wird für den Umbau eines Klassen- bzw. Gruppenraums im Erdgeschoss verwendet.

„KIP macht Schule! ist ein guter Weg zur Unterstützung der Schulen auf breiter Front. Neben einer sehr guten Versorgung mit Lehrkräften und deren bestmöglicher Ausbildung greifen die Hessische Landesregierung auch den Schulträgern unter die Arme und unterstützen sie dabei, für unsere Schüler und Lehrkräfte moderne Schulgebäude zu bauen, sie zu sanieren oder in die Ausstattung zu investieren“, sagte Lucia Puttrich.

Landrat Jan Weckler freut sich über die zusätzlichen Mittel für die Schulen im Wetteraukreis, die überwiegend für Sanierungsmaßnahmen eingesetzt werden. „Die Maßnahme an der Limesschule in Altenstadt ist eines von insgesamt 38 Projekten, die der Kreistag des Wetteraukreises im Rahmen des KIP-Programms definiert hat. Der Fokus der Investitionen liegt in den kommenden Jahren im Schulbau, da kommen die Mittel aus dem KIP-Programm für uns zur rechten Zeit“, so Weckler.

Hintergrund

Wie bei Investitions- und Konjunkturprogrammen üblich und auch vom Bundesrechnungshof gefordert, beteiligen sich die Kommunen zu einem Teil an den Investitionskosten, damit Projekte nicht nur wegen des zur Verfügung stehenden Bundes- oder Landesgeldes umgesetzt werden, sondern auch, weil sie den Kommunen selbst etwas wert sind. Bund und Land tragen bei KIP macht Schule! jeweils 75 Prozent der Kosten, die Schulträger steuern 25 Prozent bei. Mit dem kommunalen Eigenanteil bietet KIP macht Schule! den Schulträgern ein Investitionsvolumen von 558 Millionen Euro.

Das Investitionsprogramm richtet sich an die 31 kommunalen Schulträger in Hessen. Dies sind alle 21 hessischen Landkreise, die fünf kreisfreien Städte – also Darmstadt, Frankfurt, Kassel, Offenbach und Wiesbaden – sowie die so genannten fünf Sonderstatusstädte Fulda, Gießen, Hanau, Marburg und Rüsselsheim. Mit Kelsterbach und Oestrich-Winkel gibt es als Ausnahmen auch zwei kreisangehörige Städte, die Schulträger sind.Als 32. Schulträger wird der Landeswohlfahrtsverband (LWV) profitieren. Er ist Träger von 14 Förderschulen in ganz Hessen.

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