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Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main

Axel Wintermeyer übernimmt Vorsitz des „Strategieforums FrankfurtRheinMain“

13.11.2017Hessische Staatskanzlei

Chef der Hessischen Staatskanzlei übernimmt Vorsitz des länderübergreifenden „Strategieforums FrankfurtRheinMain“

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Blick über das Rhein-Main-Gebiet
© Roman / Fotolia.com

Der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, übernimmt den Vorsitz des länderübergreifenden Strategieforums FrankfurtRheinMain, dessen Gründung auf eine Initiative der Industrie- und Handelskammern Frankfurt und Darmstadt sowie der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main zurückgeht. Das Strategieforum soll der strategischen Weiterentwicklung der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main dienen und setzt auf Vernetzung und Kooperation zwischen Politik und Wirtschaft. „Ich begrüße die Gründung dieses Gremiums ausdrücklich, an dem auch die Länder Rheinland-Pfalz, Bayern und Baden-Württemberg beteiligt sind. Die Zukunft dieser boomenden Region können wir nur gemeinsam gestalten. Wenn es um die Schaffung von genügend Wohnraum, eines vernetzten Verkehrssystems oder einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur geht, müssen alle relevanten Akteure zusammenwirken“, sagte Wintermeyer am Montag in Wiesbaden.

Das Strategieforum soll ein „Think-tank“ sein, der aus hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Politik zusammengesetzt ist. Das Gremium soll die Arbeit der in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main vorhandenen Institutionen und Initiativen durch die Entwicklung eines gemeinsamen strategischen Rahmens unterstützen. Staatsminister Axel Wintermeyer übernimmt auf Wunsch der Wirtschaftskammern den Vorsitz. Seine Stellvertreter werden die Präsidentin der IHK Darmstadt, Prof. Dr. Kristina Sinemus, und der Präsident der IHK Frankfurt am Main, Prof. Dr. Mathias Müller, sein. Dem Strategieforum werden neben den Chefs der Staatskanzleien der vier Länder Präsidentinnen und Präsidenten der Wirtschaftskammern sowie Spitzen kommunaler Körperschaften angehören, so dass Vertreter von Wirtschaft, Land und Kommunen aus den vier Ländern angemessen vertreten sind.

„Gemeinsam mit allen Akteuren der Metropolregion will die Hessische Landesregierung vorausschauende und innovative Lösungen entwickeln, um die Rhein-Main-Region auch in Zukunft auf einer Spitzenposition im Wettbewerb mit anderen Regionen zu halten. Wir haben uns vorgenommen, die Metropolregion intelligent und nachhaltig weiterzuentwickeln, heute legen wir dazu den nächsten Baustein“, sagte der Chef der Staatskanzlei anlässlich der heutigen Ankündigung der Wirtschaftskammern zur Einrichtung des Strategieforums.

Hintergrundinformation

Das „Strategieforum FrankfurtRheinMain“ unter dem Vorsitz von Staatsminister Axel Wintermeyer soll etwa zweimal jährlich tagen und strategische Vorschläge zur Verbesserung der Zusammenarbeit in der Region entwickeln. Ziel ist, die relevanten Akteure aus Wirtschaft und Staat länderübergreifend zusammenzubringen. Durch das Strategieforum wird keine neue Institution geschaffen, auch eine rechtliche Verankerung des Gremiums, etwa im Metropolgesetz, unterbleibt. Das Strategieforum wird kein Entscheidungsgremium sein und keine operativen Aufgaben wahrnehmen. Beabsichtigt ist vielmehr, dass es die in der Region vorhandenen, aber derzeit nebeneinander ablaufenden Initiativen bündeln und diesen Initiativen einen strategischen Rahmen geben soll. Das Strategieforum soll zudem Empfehlungen für die Umsetzung von Projekten aussprechen und bei Bedarf den Kontakt zu Akteuren auf oberster Ebene herstellen. Das Gremium wird neben den Wirtschaftskammern und den Landesregierungen der Länder Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz auch die kommunale Ebene vertreten. Der Regionalverband FrankfurtRheinMain wird ebenfalls Mitglied sein. 

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