CVJM Frankfurt ist ein „Ort des Respekts“ | Hessische Staatskanzlei
Hessen lebt Respekt

CVJM Frankfurt ist ein „Ort des Respekts“

Europastaatssekretär Mark Weinmeister übergibt Förderurkunde für das Projekt „Action and Respect“

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CVJM Frankfurt
von links: Staatssekretär Mark Weinmeister, Winfried Grau, leitender Referent CVJM, Joachim Muth, Projektleiter CVJM
© Staatskanzlei

Die Hessische Landesregierung zeichnet den CVJM Frankfurt als „Ort des Respekts“ aus. Europastaatssekretär Mark Weinmeister hat am Mittwoch im Schülercafé VIVA in Frankfurt die Förderurkunde übergeben. Das Vorhaben wird zugleich mit einem Betrag von 3.500 Euro gefördert.

Die Auszeichnung ist Teil der Kampagne „Hessen lebt Respekt“. Hier fördert die Hessische Landesregierung Initiativen, die sich für einen respektvollen Um­gang miteinander und für die Vermittlung entsprechender Werte in der Gesellschaft einsetzen.

Zum Projekt „Action and Respect“ 

Das Projekt „Action and Respect“ richtet sich an Jungen im sechsten Schuljahr. Sie erhalten die Möglichkeit, sich wöchentlich 90 Minuten lang ihrem Alter entsprechend auszutoben. Im Schülercafé VIVA und den angrenzenden Parkanlagen werden gruppen- und erlebnispädagogikspiele angeboten, die die Jugendlichen an ihre Leistungsgrenzen führen sollen. Dabei spielen Teamfähigkeit, gegenseitiges Vertrauen, Eigenverantwortung und Respekt eine große Rolle.

„In einer Gesellschaft, in der das Klima rauer wird, werben wir für Werte wie Rücksicht­nahme, Toleranz und Achtung im Umgang miteinander“, sagte Staatssekretär Mark Weinmeister. „Das gilt nicht nur, aber gerade auch bei der Integration von Menschen, die auf der Flucht vor Krieg, Terror und Verfolgung bei uns Schutz gesucht haben. Dazu haben wir Menschen gesucht, die Vorbilder sind. Wir unterstützen aber auch Initiativen, die sich um die Vermittlung dieser Werte bemühen. Gegenseitiger Respekt und Dialogbereitschaft sind die Grundvoraussetzung für ein gutes Miteinander und damit auch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Als „Orte des Respekts werden zum Beispiel gefördert:

  • Bildungsmaßnahmen, die der Vermittlung von Grundregeln des gesellschaftlichen Zusammenlebens und respektvollen Verhaltens sowie der Vertiefung der demokra­tischen Grundwerte dienen,
  • Beteiligungsprojekte, die in gemeinsamen Aktivitäten von Vereins-, Jugend-, Senio­ren- oder Migrantengruppen gegenseitigen Respekt und Rücksichtnahme fördern und einüben,
  • Begegnungsangebote, die dem Zusammentreffen unterschiedlicher Bevölkerungs­gruppen dienen (verschiedene Generationen, Menschen unterschiedlicher Herkunft und weltanschaulicher oder religiöser Überzeugung) und dabei die Stärkung der Respekt- und Anerkennungskultur zum Ziel haben.

Kontakt für Pressevertreter

Pressesprecher: 
Dr. Michael Horn
Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Bevollmächtigte des Landes Hessen beim Bund
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