Flughafen Frankfurt

Europaministerin besucht die Tierärztliche Kontrollstelle

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Tierärztliche Kontrollstelle am Frankfurter Flughafen
Staatsministerin Lucia Puttrich und PCF Mitarbeiter Stergios Boudrikas
© Staatskanzlei

Die Hessische Europaministerin Lucia Puttrich hat am Montag die Tierärztliche Grenzkontrollstelle Hessen (TGSH) am Frankfurter Flughafen besucht und sich dort über die Arbeit im Perishable Center informiert. Dort werden Lebensmittel und andere tierische oder pflanzliche Produkte überprüft, die in die Europäische Union eingeführt werden. „Der Flughafen Frankfurt ist nicht nur ein wichtiges Eingangstor für Menschen und Waren nach Hessen und Deutschland, sondern in die gesamte EU. Deshalb ist es unverzichtbar, dass wir bei den eingeführten Gütern hier sorgfältig darauf achten, dass Hygiene- und Transportvorschriften und die EU-weit einheitlichen Importregeln eingehalten werden“, sagte Lucia Puttrich. Gerade in Zeiten globalen Handels müssten die Verbraucher beim Einkauf darauf vertrauen können.

Zukunftswochen „Ökologie und Ökonomie“

Der Besuch der Europaministerin war Teil der Zukunftswochen „Ökologie und Ökonomie“ der Hessischen Landesregierung. „Diese beiden Begriffe sind kein Gegensatz, sondern zwei Seiten derselben Medaille. Die kluge Verbindung von Ökologie und Ökonomie führt zu Lösungen in der Sache, die gut für die Menschen sind“, sagte Lucia Puttrich. Die Tierärztliche Grenzkontrollstelle und das Perishable Center seien dafür ausgezeichnete Beispiele: Hier gehe es um globalen Handel einerseits und den Schutz von Menschen, Tier und Pflanzenwelt in Europa andererseits.

„Im Perishable Center werden Waren pflanzlichen und tierischen Ursprungs, Bedarfsgegenstände, Tabakerzeugnisse und kosmetische Produkte kontrolliert“, erläuterte Dr. Sabine Pluskat, Tierärztin und Leiterin des Fachgebietes Kontrollzentrum Perishable Center.

Das Spektrum der untersuchten Einfuhrgüter ist äußerst breit gefächert. Zum Beispiel werden tierische und pflanzliche Lebensmittel aus Drittländern auf verbotene Pflanzenschutzmittel oder andere mögliche Risiken untersucht. Die entnommenen Proben können in den spezialisierten Laboren des Landesbetriebs Hessischen Landeslabor (LHL) untersucht werden. Auch Postpakete werden regelmäßig kontrolliert. Ziel ist, gemeinsam mit dem Zoll zum Schutz der Verbraucher und vor Tierseuchen die Einfuhr verbotener Lebensmittel und anderer illegaler Waren zu verhindern. Pro Jahr werden im Durchschnitt rund 30.000 Sendungen Lebensmittel und Waren tierischen Ursprungs im Perishable Center überprüft.

„Der gemeinsame Binnenmarkt ist eine der großen Errungenschaften der Europäischen Union und sichert gemeinsamen Wohlstand. Aber er muss an Außengrenzen wie dem Frankfurter Flughafen gründlich und effektiv geschützt werden. Dazu leisten das Landeslabor mit seiner Tierärztlichen Grenzkontrollstelle und dem Perishable Center einen wertvollen Beitrag“, fasste Staatsministerin Puttrich ihren Besuch zusammen.

Hintergrund

Unter dem Motto „Bereit für morgen“ stehen die Zukunftswochen der Hessischen Landesregierung. Alle Minister und Staatssekretäre besuchen unter verschiedenen thematischen Schwerpunkten Einrichtungen, Projekte und Institutionen, die für die Zukunftsfähigkeit des Landes stehen. Dabei informieren sie sich auch über künftige Anforderungen an die Politik sowie über Wünsche und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger informieren.

Ausführliche Informationen über den Landesbetrieb Hessisches Landeslabor finden Sie im Internet. Weitere Informationen zu den Zukunftswochen der Hessischen Landesregierung sind hier zu finden. 

Kontakt für Pressevertreter

Pressesprecher: 
Dr. Michael Horn
Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Bevollmächtigte des Landes Hessen beim Bund
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