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KOMMUNALINVESTITIONSPROGRAMM

Hessen packt’s an: Die Stadt Nidda beschafft zwei Elektro-Mobile

Thema: 
Europa
11.01.2018Hessische Staatskanzlei

Europaministerin Lucia Puttrich überbringt Förderzusage aus dem Kommunalinvestitionsprogramm

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Hessen packt’s an: Die Stadt Nidda
Geertje Adjinschi (Stadt Nidda), Staatsministerin Lucia Puttrich, Erster Stadtrat Reimund Becker, Bürgermeister Hans-Peter Seum, Landtagsabgeordneter Klaus Dietz, Pascale Löffler (Stadt Nidda), Martina Merz (Stadt Nidda)
© Hessische Staatskanzlei

Mit Unterstützung des Bundes beschafft die Stadt Nidda (Wetteraukreis) zwei Elektro-Mobile für ihre Sozialstation und investiert auf diese Weise in einen modernen, zukunftsorientierten Fuhrpark. Das gab Lucia Puttrich, die hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, am Donnerstag in Nidda bekannt. Sie übergab die Förderzusage über rund 71.000 Euro aus dem Kommunalinvestitionspro­gramm an Bürgermeister Hans-Peter Seum. Das Kommunale Investitionsprogramm – kurz KIP – vereint Zahlungen des Bundes, des Landes und einen Anteil der Kommu­nen; in diesem Fall die Zahlungen von Bund und Kommune.

Nidda setzt auf Elektromobilität 

„In einer Kommune mit 18 Stadtteilen gibt es besondere Anforderungen. Zum Beispiel müssen die Mitarbeiter der Stadt besonders mobil sein, um zu den Bürgerinnen und Bürgern zu kommen. Es ist eine kluge Entscheidung, dass Nidda dabei verstärkt auf Elektromobilität setzt und auf diese Weise etwas für die Umwelt zu tut“, sagte Puttrich. „Das Kommunale Investitionsprogramm leistet dabei sehr gute Unterstützung.“ Bürgermeister Hans-Peter Seum dankte der Ministerin für die Überreichung der Förderzusage und erinnerte daran, dass die Stadt in diesem Jahr bereits zwei Elektro-Klein-LKW für den Bauhof beschafft habe, die ebenfalls aus dem Kommunalen Investitionsprogramm gefördert wurden.

Aktuell wird die Anschaffung von zwei Elektro-Mobilen für die Sozialstation mit einem Investitionsvolumen von 71.002 Euro gefördert. Davon stammen 63.302 Euro aus Mitteln des Bundes, die weiteren 7.700 Euro erbringt die Stadt selbst.

Hintergrund zur KIP-Förderung

Das Kommunalinvestitionsprogramm vereint Zahlungen des Landes, des Bundes und einen eigenen Anteil der Kommunen. Diese können entscheiden, was sie benötigen und durch das Programm finanzieren wollen. Möglich etwa sind Investitionen in den Bau bezahlbarer Wohnungen, beispielsweise für Studenten, kinderreiche Familien und Flüchtlinge. Unterstützt wer­den auch der Ausbau der Ganztagsbetreuung an Schulen, die weitere Modernisierung von Krankenhäusern und Bürgerhäusern, die Sanierung von Straßen- und Gehwegen und der Bau von Radwegen, Investitionen in schnelleres Internet oder die Elektromobilität. Das Hessische Kommunalinvestitionsprogramm er­möglicht den Kommunen Investitionen in Höhe von einer Milliarde Euro. 

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