Corona-Pandemie

Hessen unterstützt Italien und Frankreich

Ministerpräsident Volker Bouffier: „Hessen nimmt 14 schwerkranke Patienten aus Italien und Frankreich auf.“

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Bologna
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Auf Bitten von italienischer und französischer Seite hat die Landesregierung entschieden, im Rahmen einer einmaligen Aktion insgesamt 14 schwerkranke Corona-Patienten in Hessen aufzunehmen. 10 Patienten stammen aus der hessischen Partnerregion Emilia-Romagna in Italien und 4 aus der französischen Region Grand-Est (Elsass, Lothringen, Champagne).

Mit der Emilia-Romagna verbindet Hessen eine jahrzehntelange Partnerschaft und auch die Beziehungen zwischen Hessen und Frankreich sind aufgrund der Regionalpartnerschaft mit der Nouvelle-Aquitaine, die in diesem Jahr seit 25 Jahren besteht, sehr eng.

Hilfe für Partnerregion

„In der Krise stehen wir zusammen. Die Landesregierung hat deshalb einhellig entschieden, unseren italienischen und französischen Freunden ein entsprechendes Hilfsangebot zu unterbreiten. In diesen schweren Zeiten zeigt sich wahre Freundschaft und ich bin deshalb froh und dankbar, dass wir in der Stunde der Not unserer Partnerregion in Italien zur Seite stehen können. Die Patienten werden landesweit auf mehrere Krankenhäuser verteilt und dort notmedizinisch behandelt“, so Ministerpräsident Volker Bouffier.

Die Emilia-Romagna, mit der Hessen seit 1992 eine enge und intensive Partnerschaft verbindet, ist nach der Lombardei die italienische Region, die von der Pandemie am stärksten betroffen. Zum Zeitpunkt der Kabinettsentscheidung am 24. März 2020 waren dort 9.254 Menschen an Corona erkrankt. Die Zahl der Toten belief sich auf 985. Italienweit waren es 54.030 erkrankte Personen. 6.820 Menschen waren seit Ausbruch der Pandemie verstorben.

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