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Wissenschaft und Forschung

Hessische Hochschulen wollen Kooperation mit Mexiko ausbauen

Thema: 
Ministerpräsident, Europa
24.05.2017Hessische Staatskanzlei

Zwischen hessischen Hochschulen und Hochschulen in Mexiko soll es mehr und engere Kooperationen geben.

Wissenschaftsdelegation in Mexiko
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© Staatskanzlei

Während der Delegationsreise von Ministerpräsident Volker Bouffier trafen Vertreterinnen und Vertreter hessischer Hochschulen in dieser Woche mit Kollegen der Universidad Nacional Autònoma de México (UNAM) zusammen. Die UNAM ist eine der größten und ältesten Universitäten auf dem amerikanischen Kontinent. Derzeit werden dort mehr als 350.000 Studierende ausgebildet.

„Mexiko ist gerade aufgrund der aktuellen politischen Lage eines der spannendsten lateinamerikanischen Länder. Angesichts des vorhandenen Potenzials sind weitere Kooperationen für beide Seiten interessant“, sagte die Hessische Europaministerin Lucia Puttrich, die die Wissenschaftsdelegation leitet. An ihr sind Vertreter der Hochschulleitungen der Technischen Universität Darmstadt, der Goethe-Universität Frankfurt, der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Universität Kassel und der Philipps-Universität Marburg sowie der Frankfurt University of Applied Sciences und des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung beteiligt.

Zwei Abkommen sollen demnächst unterzeichnet werden

Zwei bereits seit längerem geplante Abkommen wurden in Anwesenheit der Europaministerin final abgestimmt und sollen demnächst unterzeichnet werden. Die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) möchte ein 2002 geschlossenes und 2011 erweitertes Abkommen verlängern, das den fächerübergreifenden Rahmen für den Studierendenaustausch und die Forschungszusammenarbeit bildet. „Im Juni 2017 geht das Deutschlandjahr in Mexiko zu Ende, in dem sich Deutschland mit einer Vielzahl von Aktivitäten präsentiert hat. Es ist gut, dass wir gerade jetzt die Zusammenarbeit zwischen Gießen und Mexiko City vertiefen können“, sagte Prof. Joybrato Mukherjee, Präsident der JLU und Vizepräsident des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD).

Zwischen der Technischen Universität Darmstadt und der UNAM sollen Kontakte im Fachbereich Architektur, die seit einigen Jahren bestehen, nun formal besiegelt werden. Unter anderem sollen Studierende aus Darmstadt künftig gemeinsam mit mexikanischen Kollegen forschen und Projekte entwickeln können. „Gerade in kreativen Fächern wie der Architektur ist es sehr inspirierend für Studierende, wenn sie sich mit Menschen aus einem anderen Kulturkreis austauschen können“, begründet Prof. Hans Jürgen Prömel, Präsident der Technischen Universität Darmstadt, das Interesse an der Kooperation.

Für die Zukunft können sich die hessischen Hochschulen weitere Projekte vorstellen. In der Diskussion ist unter anderem ein Workshop mit Vertretern aus Mexiko, in dem gemeinsame Interessengebiete identifiziert werden sollen.

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