KIP macht Schule!

Land unterstützt Schulsanierung in Hirzenhain

Europaministerin Lucia Puttrich übergibt Förderzusage für die Hugo-Buderus-Schule an den Wetteraukreis

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Europaministerin Lucia Puttrich übergibt Förderzusage für die Hugo-Buderus-Schule an den Wetteraukreis
Landrat Jan Weckler, Staatsministerin Lucia Puttrich und Schulleiterin Katrin Streb.
© Wetteraukreis

Durch das Kommunalinvestitionsprogramm KIP macht Schule! unterstützt die Hessische Landesregierung Schulen in Hessen auf breiter Front. Allein der Wetteraukreis kann auf diese Weise Projekte im Umfang von fast 30 Millionen Euro umsetzen. „Das schafft beste Voraussetzungen für zeitgemäßes Lernen“, betonte die Hessische Europaministerin Lucia Puttrich am Montag bei der Übergabe eines Förderbescheids an Landrat Jan Weckler.

Der Wetteraukreis lässt an der Hugo-Buderus-Schule in Hirzenhain die Toilettenanlage komplett sanieren und auch alle Abwasserleitungen erneuern. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf insgesamt 70.000 Euro. „Diese Sanierung ist nur eine von vielen Maßnahmen, die dank KIP macht Schule! jetzt möglich sind und über die sich Schüler, Lehrer, schulische Mitarbeiter und Eltern freuen können“, sagte die Ministerin weiter.

„Der Wetteraukreis investiert in den kommenden Jahren kräftig in seine Schulen. Dank des Programms KIP macht Schule! können neben Hirzenhain viele Schulen von Sanierungsmaßnahmen profitieren. Über die Auswahl und Priorisierung der Maßnahmen gemäß der Richtlinien kann der Wetteraukreis selbst entscheiden, der Kreistag hat daher Maßnahmen im gesamten Kreisgebiet definiert, die während der Projektlaufzeit bis Ende 2022 umgesetzt werden“, erklärt Landrat Jan Weckler.

„Hessen schafft alIein im laufenden Schuljahr 600 neue Lehrerstellen und investiert Rekordsummen in den Unterricht an unseren Schulen. Zu gutem Lernen gehört aber auch ein Umfeld mit modernen Räumen und zeitgemäßer Ausstattung“, sagte Ministerin Lucia Puttrich abschließend. Deshalb unterstützen wir die Schulträger bei ihrer Aufgabe: der Schaffung einer modernen schulischen Infrastruktur. Das ist eine Zukunftsinvestition in unsere Jugend, die sich allemal lohnt.“

Hintergrund

Wie bei Investitions- und Konjunkturprogrammen üblich und auch vom Bundesrechnungshof gefordert, beteiligen sich die Kommunen zu einem Teil an den Investitionskosten. Bund und Land tragen bei KIP macht Schule! jeweils 75 Prozent der Kosten, die Schulträger steuern 25 Prozent bei. Mit dem kommunalen Eigenanteil bietet KIP macht Schule! den Schulträgern ein Investitionsvolumen von 533 Millionen Euro.

Das Investitionsprogramm richtet sich an die 31 kommunalen Schulträger in Hessen. Dies sind alle 21 hessischen Landkreise, die fünf kreisfreien Städte – also Darmstadt, Frankfurt, Kassel, Offenbach und Wiesbaden – sowie die so genannten fünf Sonderstatusstädte Fulda, Gießen, Hanau, Marburg und Rüsselsheim. Mit Kelsterbach und Oestrich-Winkel gibt es als Ausnahmen auch zwei kreisangehörige Städte, die Schulträger sind. Ihr Förderkontingent wird in KIP macht Schule! jedoch zu dem der jeweiligen Kreise – der Landkreis Groß-Gerau und der Rheingau-Taunus-Kreis – gerechnet. Als 32. Schulträger wird der Landeswohlfahrtsverband (LWV) profitieren. Er ist Träger von 14 Förderschulen in ganz Hessen.

Die Schulträger betreiben die Schulen. Sie kommen für die räumlichen und sächlichen Kosten des Schulbetriebs auf. Zu ihren Aufgaben gehören auch Bau, Unterhaltung, Erweiterung und Instandsetzung der Schulgebäude. Die Schulträger entscheiden selbst, in welche Schulen sie im Rahmen von KIP macht Schule! investieren möchten.

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