Einheitliche Regelungen für die bundesweiten Sportveranstaltungen

Ministerpräsident Bouffier: „Es ist gut, dass die einzelnen Sportarten und Vereine nun Klarheit haben"

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15.09.2020Hessische Staatskanzlei

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Handball
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Ministerpräsident Volker Bouffier hat die heute bundesweit beschlossene einheitliche Regelung für Sportveranstaltungen begrüßt: „Es ist gut, dass die einzelnen Sportarten und Vereine nun Klarheit haben. Dabei profitieren vor allem die Ligen, die von den Zuschauern leben. Aber natürlich profitieren auch die Fans, die nun ihre Sportarten wieder live erleben können.“ Der Ministerpräsident betonte, dass sich die damit eingeleitete Pilotphase „bewähren“ müsse. „Das alles wird aufgrund der Erfolge bei der Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie in Deutschland möglich, wir müssen aber weiterhin verantwortungsbewusst die Hygienekonzepte einhalten.“

Die wichtigsten Punkte des Beschlusses:

  • Die zugrunde gelegten Hygienekonzepte müssen eingehalten werden.
  • Die Konzepte durchlaufen einen sechswöchigen Probebetrieb. Eine stufenweise Anpassung der Zuschauerzahlen ist dann denkbar.
  • Im Rahmen des Probebetriebs muss das aktuelle Pandemiegeschehen (7-Tages-Inzidenz) berücksichtigt werden. Ist diese am Austragungstag gleich oder höher 35 dürfen keine Zuschauer zugelassen werden.
  • Infektionsketten können durch die Personalisierung der Tickets nachverfolgt werden.
  • Das Abstandsgebot muss gewährleistet sein. Hierzu werden die Zuschauerzahlen reduziert, die Besucherströme werden entzerrt und es gilt ein Alkoholverbot.
  • Regelungen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung während der gesamten Veranstaltungen werden in Abhängigkeit vom Veranstaltungsort vorgesehen.
  • Als zulässige Höchstkapazität während des Probebetriebs wird oberhalb einer absoluten Zahl von 1.000 Zuschauern 20 Prozent der jeweiligen Stadien- oder Hallenkapazität empfohlen. Die zulässige Zuschauerzahl wird für jeden Austragungsort durch die Einhaltung des Abstandsgebots entsprechend den dafür geltenden Landesregelungen und die Kapazität der örtlichen Infrastruktur (v.a. Sanitär, Gastronomie, ÖPNV, Individualverkehr) bestimmt.
  • Bis Ende Oktober wird die Pilotphase von den Verbänden wissenschaftlich bewertet werden.

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