Landesfest

Positive Bilanz des Konzepts „Hessentag der Zukunft“

Thema: 
Hessentag
12.06.2018Hessische Staatskanzlei

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Impressionen vom Hessentag 2018
Impressionen vom Hessentag 2018
© Fotoscouts Korbach / Sascha Hardes

Die Verantwortlichen der Hessischen Staatskanzlei ziehen nach dem Hessentag in Korbach eine positive Bilanz der Umsetzung des Konzepts „Hessentag der Zukunft“. „Der Kern des Konzepts lautet: Der Hessentag passt sich den Städten an. Dies hat sich in Korbach bewährt. Die Besucherzahlen in der Landesausstellung und die positive Rückmeldung der vielen Menschen zeigen, dass das Land Hessen mit dem Konzept auf dem richtigen Weg ist“, sagte der für den Hessentag zuständige Staatsminister Axel Wintermeyer zufrieden.  Die Umsetzung der Kernmodule (Landesausstellung, Sonderausstellung „Der Natur auf der Spur“, Festzelt, Festumzug und Parkflächen) sei erfolgreich gewesen.

Anpassung an die Gegebenheiten der Gastgeberstadt

Deutlich zeigte sich diese Anpassung an die Gegebenheiten der Gastgeberstadt bei der Reduzierung der Gesamtfläche der Landesausstellung. Die Stadt Korbach konzentrierte sich bewusst nur auf zwei Hallen. Stände weiterer Partner befanden sich im Umfeld. Zudem gab es eine Anbindung der Kreishandwerkerschaft an die Landesaustellung. „Die Landesausstellung war auch in diesem Jahr ein großer Besuchermagnet. Sie wurde als Informationsplattform des Landes hervorragend von fast 100.000 Besucherinnen und Besuchern angenommen“, berichtete Minister Axel Wintermeyer erfreut. Die Ministerien, hessischen Institutionen, Vereine und Verbände informierten hier über ihre Arbeit. Die Besucherinnen und Besucher konnten dabei viel über aktuelle Themen der Landespolitik erfahren. „Die Besucher nutzten die Gesprächsmöglichkeiten und informierten sich über die Arbeit der einzelnen Ministerien sowie der anderen Aussteller“, sagte der Chef der Hessischen Staatskanzlei. Zur Offensive „Land hat Zukunft – Heimat Hessen“, die den ländlichen Raum stärken soll, gab es viele interessierte Nachfragen in der Halle 1 und am Bürgerbus. Termine wie die Bürgersprechstunde mit Ministerpräsident Volker Bouffier und Olympiasieger Fabian Hambüchen erfuhren großen Zuspruch. Bei den Kreishandwerkern präsentierten sich die heimischen Betriebe den Ausbildungsinteressierten mit einem breiten Angebot. Die Beauftragten der künftigen Hessentagsstädte haben sich ebenfalls in Korbach informiert. Die kommende Hessentagsstadt, 2019 wird es Bad Hersfeld sein, hatte einen Stand in der Halle 1.

Die Anpassung an die Stadt und die Region zeigte sich auch bei der Sonderausstellung „Der Natur auf der Spur“: Hier waren mit 80 fast doppelt so viele Direktvermarkter wie im Vorjahr vertreten. „Hier wurde deutlich, dass der jüngste Hessentag im ländlichen Raum stattgefunden hat, wo es eine Vielzahl von Direktvermarktern gibt. Diese konnten sich einem breiten Publikum auf dem Hessentag präsentieren“, sagte Minister Axel Wintermeyer.

Ebenfalls an die Korbacher Verhältnisse wurde das Gelände für die Open-Air-Konzerte angepasst, das dieses Jahr eine Kapazität von 15.000 Besuchern hatte.

Der nächste Hessentag findet vom 7. bis 16. Juni 2019 in Bad Hersfeld statt. Danach folgen die Hessentage in Bad Vilbel (5. bis 14. Juni 2020), Fulda (2021) sowie Haiger (2022).

Hintergrund:

Der Hessentag ist das größte und traditionsreichste Landesfest in Deutschland. Er bietet der Gastgeberstadt eine hervorragende Möglichkeit, sich zu präsentieren. Der Hessentag hat sich im Laufe seiner Geschichte stets verändert und der Zeit angepasst. Das Ziel der Hessischen Landesregierung ist es, den Hessentag auch angesichts neuer Herausforderungen in seiner Struktur zu erhalten, Kosten weiter zu reduzieren, Einnahmen zu optimieren und auch Kommunen, die die Entschuldungshilfen des Kommunalen Schutzschirms in Anspruch nehmen, die Ausrichtung eines Hessentags zu ermöglichen.

Um dies zu erreichen, hat die Landesregierung das Konzept „Hessentag der Zukunft“ fortgeschrieben. Es geht darum, den Hessentag optimal an die Ausrichterstadt anzupassen, die Kosten zu budgetieren, Verwaltungsressourcen zu analysieren und Erfahrungen von vorangegangenen Hessentagen zu nutzen. In das Konzept fließen hohe Sicherheitsstandards und die optimale Nutzung der vorhandenen Infrastruktur der jeweiligen Städte ein. Ab dem Jahr 2019 wird die Hessische Landesregierung die Zuwendungen an die Gastgeberkommune auf insgesamt 8,5 Millionen Euro deckeln. Davon können die Städte ab 2019 bis zu 2,0 Millionen Euro als Defizitausgleich verwenden. Die Ausrichterstädte können zudem aus einer variablen Kombination von Infrastrukturmaßnahmen und Defizitübernahme wählen.

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Pressesprecher: 
Staatssekretär Michael Bußer
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