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Europas Jugend präsentiert ihre Heimat

Staatssekretär Mark Weinmeister zeichnet Gewinner aus den Partnerregionen Emilia-Romagna und Wielkopolska aus

Hessische Preisträger aus Limburg, Bensheim, Marburg und Ebsdorfergrund

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Die Gewinner des diesjährigen Jugendpreises
© Staatskanzlei

Die Gewinner des diesjährigen Jugendpreises kommen aus Hessens Partnerregionen Emilia-Romagna und Wielkopolska. Europastaatssekretär Mark Weinmeister hat am Freitag Schülerinnen und Schüler aus Ferrara und Jarocin in der Hessischen Staatskanzlei in Wiesbaden ausgezeichnet. Weitere Preise gingen an weitere Schulen aus Polen und Italien sowie aus Hessen und der französischen Partnerregion Nouvelle-Aquitaine. „Ein starkes Europa braucht eine starke Jugend. Der Preis der JugendpreisStiftung leistet einen großen Beitrag dazu, dass sich Jugendliche in Hessen und seinen Partnerregionen mit dem Thema Europa auseinandersetzen“, betonte der Staatssekretär bei der Feierstunde. Mark Weinmeister nutzte die Gelegenheit zugleich, um der JugendpreisStiftung einen Zuwendungsbescheid über 7.600 Euro zu übergeben. „Die Hessische Landesregierung unterstützt gerne Ihr Engagement für die übergreifende Jugendarbeit in Hessen und seinen Partnerregionen“, betonte er.

Die Preisträgerinnen und Preisträger

Der in diesem Jahr mit insgesamt 4.600 € dotierte Preis stand unter dem Thema „Die Jugend entdeckt ihre Region“. 900 Euro Preisgeld erhielten 37 Schülerinnen und Schüler des „Liceo Ariosto“ aus Ferrara in der Emilia-Romagna. Sie hatten ein Video über den Poeten Ludovico Ariosto gedreht. Weitere 900 Euro Preisgeld erhalten fünf Schülerinnen und Schüler des Zespół Szkół Ponadgimnazjalnych im. Eugeniusza Kwiatkowskiego Nr. 2“ aus Jarocin in Wielkopolska. Sie reichten ein Video über die ehemaligen deutschen Bewohner in Jarocin und ihre Spuren in der Wielkopolska ein.

Den zweiten Preis teilen sich die Klasse 9Rb der „Johann-Wolfgang-von Goethe-Schule“ Limburg und das „Liceo Classico Linguistico Muratori – San Carlo“ aus Modena. Die Gruppen erhalten jeweils 600 Euro. Die Limburger Schüler beschäftigten sich in Form von Linolschnitten und Fotos mit QR-Codes mit der Limburger Chronik des Tilemann Ehlen von Wolfhagen. Die Jugendlichen aus Modena erstellten eine Broschüre, eine Internetseite sowie ein Gesellschaftsspiel über die Region Emilia-Romagna.

Der dritte Preis mit jeweils 400 Euro Preisgeld wurde gleich drei Mal vergeben. Die Jury würdigte 19 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe E des „Goethe Gymnasium“ Bensheim für ihr deutsch-italienisches Video über das Ausflugslokal Kirchberghäuschen in Bensheim. 26 Jugendliche des „Lycée de Balzac“ aus Angoulême in der Nouvelle-Aquitaine wurden für ihre Reportage über Albert Dubois, den ehemaligen Bürgermeister der kleinen Gemeinde Gardes-le-Pontaroux, zur Zeit der nationalsozialistischen Besatzung, ausgezeichnet. Sechs Schülerinnen und Schüler des „III Liceum Ogólnokształcące im. Mikołaja Kopernika“ aus Kalisz in Wielkopolska erhielten den dritten Preis für ihr Postkarten-Album über Kaliz und Umgebung.

Darüber hinaus erhielten drei Schulen Anerkennungspreise mit jeweils 100 Euro Preis­geld. 34 Schülerinnen und Schüler der „Scuola IIS Montessori Da Vinci“ aus Porretta Terme in der Emilia-Romagna reichten ein Spiel zur Emilia-Romagna nach Vorlage von Trivial Pursuit ein, ebenso eine DVD „Wie gut kennst du dich in Porretta aus?“ sowie ein Modell des Bahnhofs von Porretta Terme. Der Französischkurs der 10. Klasse der „Martin-Luther-Schule“ Marburg erhielt einen Anerkennungspreis für sein 68-seitiges Buch mit dem Titel „Die Unbekannte/L’inconnue“ über die Heilige Elisabeth. Auch zwei Schülerinnen des „Collège Henri Brisson“ aus Talence in der Nouvelle-Aquitaine freuten sich über die Anerkennung ihres Videobeitrags über das dortige Jugendzentrum CAJ.

Jahr für Jahr mit großer Begeisterung

Schließlich wurde in diesem Jahr ein sogenannter Extrapreis der „Hessischen Arbeits­gruppe der JugendpreisStiftung für soziale Initiative“ vergeben. Er geht an drei Schüler der Gesamtschule Ebsdorfergrund, die in einem Video darstellen, wie Jugendliche älteren Menschen helfen, sich in der elektronischen Welt mit Smartphone und Laptop zu orientieren.

Staatssekretär Weinmeister sprach der JugendpreisStiftung seinen Dank für ihr großes ehrenamtliches Engagement aus. „Ich freue mich sehr, dass es Jahr für Jahr gelingt, Jugendliche in Hessen, ebenso wie in seinen Partnerregionen, für den Jugendpreis zu begeistern“.

Hintergrund

Der Jugendpreis wird in Hessen seit 1992 vergeben, seit 2005 beteiligen sich die hessischen Partnerregionen Emilia-Romagna (Italien), Nouvelle-Aquitaine (Frankreich) und Wielkopolska (Polen). Ziel des Wettbewerbes ist es, Jugendliche in Hessen und seinen Partnerregionen aufzurufen, sich aktiv für ein gelingendes Europa einzusetzen, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Die Jugendlichen sollen die Vielfältigkeit ihrer Regionen in sprachlicher, historischer, politischer, wirtschaftlicher oder kultureller Hinsicht wahrnehmen und sich damit auf eine kreative Weise in bilingualer Form auseinandersetzen. Bewerben können sich alle jungen Menschen von 12 bis 21 Jahren mit erstem Wohnsitz in Hessen, in der Emilia-Romagna, der Nouvelle-Aquitaine und Wielkopolska.

Träger des Wettbewerbs ist die Jugendpreis­Stiftung, die sich aus Spenden, Projektgeldern und dem ehrenamtlichen Engagement von Personen auch aus dem öffentlichen Leben finanziert. 

Kontakt für Pressevertreter

Pressesprecher: 
Dr. Michael Horn
Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Bevollmächtigte des Landes Hessen beim Bund
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