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EU-Projekttag

Staatssekretär Weinmeister besucht die Erich-Kästner-Schule in Oberursel

Staatssekretär Weinmeister besucht die Erich-von-Kästner-Schule in Oberursel im Rahmen des EU-Projekttages
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© Staatskanzlei

„Gerade in Gesprächen mit jungen Menschen spüre ich in diesen Tagen, wie viel Begeisterung der Gedanke des vereinten Europas noch immer auslöst und wie selbstverständlich er für diese Generation ist“, sagte der hessische Europastaatssekretär Mark Weinmeister anlässlich seines Besuchs der  Erich-Kästner-Schule in Oberursel. Dort hat er mit Schülerinnen und Schülern unter anderem über die aktuelle Lage in Europa, über Populismus und die aktuellen Wahlen diskutiert.

Der Besuch des Staatssekretärs fand im Rahmen des diesjährigen EU-Projekttages statt, in dessen Rahmen bundesweit Politiker und Mitarbeiter von EU-Institutionen Schulen besuchen. „Für mich ist der heutige EU-Projekttag hier an der EKS in Oberursel ein Impuls, nach vorne zu blicken und gemeinsam zu überlegen, wie unsere Zukunft in Europa aussehen sollte und wie wir die großen Herausforderungen gemeinsam gestalten können“, betonte Weinmeister.

Errungenschaften und Herausforderungen der EU

Er informierte sich über die Arbeit an der Erich-Kästner-Schule und diskutierte mit Schülern und Schülerinnen über die Errungenschaften, aber auch über die Herausforderungen der Europäischen Union. Im Mittelpunkt standen aktuelle europapolitische Themen, wie Populismus und mögliche Auswirkungen auf Wahlen.

„In diesem Jahr feiern wir 60 Jahre Römische Verträge. Unsere einmalige europäische Gemeinschaft – die Europäische Union – hat uns viele Vorteile gebracht. Daher freue ich mich sehr, dass ich im Dialog mit den Schülerinnen und Schülern feststellen konnte: Die Mehrheit unserer Jugendlichen ist proeuropäisch, offen und tolerant gegenüber anderen Kulturen und man kann beobachten, dass immer mehr junge Menschen die älteren Generationen von der Europäischen Union überzeugen möchten. Dies ist sehr ermutigend!“, schloss Weinmeister.

Hintergrund zum EU-Projekttag

Der EU-Projekttag ist eine deutschlandweite Einrichtung und findet 2017 zum elften Mal statt. Er geht auf eine Initiative von Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich der deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2007 zurück und wird gemeinsam von Bund und Ländern ausgerichtet. Schülerinnen und Schüler sollen dabei die Gelegenheit erhalten, mit Politikern und Mitarbeitern von EU-Institutionen über Europa zu diskutieren.

Im Rahmen des EU-Projekttages 2017 besuchte Europaministerin Lucia Puttrich am 19. Mai die Dreieichschule in Langen. Ingo Schon, Leiter der Abteilung Europa- und Internationale Angelegenheiten in der Staatskanzlei, informierte sich am gleichen Tag an der Schloss-Schule in Heppenheim über die Europaprojekte der Grundschule. Wolf-Dieter Adlhoch, Leiter der Stabsstelle Brexit in der Hessischen Staatskanzlei, diskutierte am 22. Mai mit Schülern der Mornewegschule Darmstadt.

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