Höchste Ehrung des Landes

Verleihung der Wilhelm Leuschner-Medaille verschoben

Thema: 
Auszeichnungen
17.11.2020Hessische Staatskanzlei

Die Veranstaltung ist für das kommende Frühjahr geplant.

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Die höchste Auszeichnung des Landes Hessen wird seit 1965 vom Hessischen Ministerpräsidenten verliehen und traditionell am 1. Dezember, dem hessischen Verfassungstag, überreicht.
Die höchste Auszeichnung des Landes Hessen wird seit 1965 vom Hessischen Ministerpräsidenten verliehen und traditionell am 1. Dezember, dem hessischen Verfassungstag, überreicht.
© Staatskanzlei / Sabrina Feige

Die Verleihung der Wilhelm Leuschner-Medaille, die alljährlich am Hessischen Verfassungstag, dem 1. Dezember, stattfindet, muss in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden. Eine der höchsten Ehrung des Landes Hessen angemessene Veranstaltung ist angesichts der derzeit geltenden Corona-Regelungen nicht möglich. Geplant ist es, die Wilhelm Leuschner-Medaille im Frühjahr 2021 zu verleihen.

Hintergrund

Die Wilhelm Leuschner-Medaille ist die höchste Auszeichnung des Landes Hessen und wird traditionell am hessischen Verfassungstag verliehen. Es werden Personen geehrt, die sich im Geiste Wilhelm Leuschners hervorragende Verdienste um die demokratische Gesellschaft und ihre Einrichtungen erworben haben. Wilhelm Leuschner war einer der wichtigsten hessischen Widerstandskämpfer gegen das Nazi-Regime. Nach dem Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 wurde er zum Tode verurteilt und am 29. September 1944 in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Der ehemalige Ministerpräsident Georg-August Zinn stiftete die Medaille am 29. September 1964, dem 20. Todestag Leuschners. 1965 wurde sie zum ersten Mal verliehen.

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