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USA-Delegationsreise im Silicon Valley

„Analoge und digitale Verknüpfungen im Bildungsbereich schaffen“

06.05.2016Hessische Staatskanzlei

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Schulkinder und Lehrerin arbeiten mit einem Tablet im Unterricht
© Fotolia.com / contrastwerkstatt

Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat sich auf seiner Delegationsreise ins kalifornische Silicon Valley über innovative Bildungsformen informiert. „Hessen ist ein Land des Lernens und wir stellen die Weichen für den künftigen Erfolg junger Menschen. In Kalifornien haben wir Zukunftsmodelle kennengelernt“, sagte der Ministerpräsident nach einem Besuch der privaten „AltSchool“, einer Schule, die Kinder auf die digitale Welt vorbereiten soll. Bereits Grundschulkinder lernen ganz selbstverständlich mit Laptops und Tablets. Computer analysieren Stärken und Schwächen und zeigen, welche Unterstützung Schüler brauchen. Die Eltern werden per App über die Lernfortschritte benachrichtigt. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg gehört zu den Investoren.

„Tradition und Moderne müssen zusammengeführt werden“

„Der Computer in der Schule alleine macht noch keinen besseren Unterricht. Und keine App ersetzt das selbständige Lernen und Nachdenken. Deshalb gilt es, die analoge und die digitale Welt verantwortungsvoll zu verknüpfen und sich auf den Wandel im Bildungsbereich klug vorzubereiten. Tradition und Moderne müssen zusammengeführt werden“, sagte Volker Bouffier. „Die Digitalisierung macht auch vor der Schule nicht halt und wir wollen sie verantwortungsbewusst gestalten.“

Durch die Möglichkeiten der digitalen Vernetzung und des Abrufens von Online-Lerninhalten werden auch orts- und zeitunabhängige Lernformen enorm wachsen. Die traditionellen Aufgaben der Schule werden dabei nicht verloren gehen. Die Schulen werden aber weniger Orte der Informationsvermittlung als vielmehr Orte sein, um die Flut an Informationen zu organisieren und zu bewerten. „Die Förderung einer neuen Lernkultur ist geboten. Schülerinnen und Schüler müssen Orientierungswissen, Urteilsvermögen und den reflektierten Umgang mit  neuen Medien erlernen. Zugleich lernen sie individualisierter und vernetzter“, sagte Ministerpräsident Bouffier. „Bildung hat für die Hessische Landesregierung eine außerordentlich hohe Priorität. Sie ist eine wesentliche Voraussetzung für den persönlichen Erfolg und die gesellschaftliche Teilhabe. Deshalb sind wir hergekommen, um zu lernen,  Ideen aufzunehmen und zu prüfen, was wir auf Hessen übertragen können.“

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