Kommunalinvestitionsprogramm

Staatsminister Axel Wintermeyer überreicht Förderzusage für Anbau an Hofheimer Steinbergschule

01.11.2019Hessische Staatskanzlei

Hessen packt’s an: Der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, hat heute eine Förderzusage über 6,75 Millionen Euro an Wolfgang Kollmeier, den Ersten Beigeordneten des Main-Taunus-Kreises, überreicht.

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Staatsminister Axel Wintermeyer überreicht eine Förderzusage über 6,75 Millionen Euro für Anbau an Hofheimer Steinbergschule
© Staatskanzlei

Die Mittel aus dem Kommunalinvestitionsprogramm (KIP) werden für einen Erweiterungsbau an der Steinbergschule in Hofheim verwendet. Dieser wird benötigt, um eine verlässliche Nachmittagsbetreuung bis 17 Uhr anzubieten.

Ausbau der Ganztagsbetreuung

„Es gehört mittlerweile zum Alltag vieler Familien, dass beide Elternteile arbeiten. Deshalb setzen wir uns als Hessische Landesregierung für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein. Die Ganztagsbetreuung ist dabei ein essentieller Baustein und wir arbeiten sehr engagiert am Ausbau der Angebote. Ich freue mich, dass wir mit unserer Förderung das Leben von Hofheimer Familien etwas leichter machen können. Eltern sollen ihre Kinder in den besten Händen wissen. Wir tragen dazu bei“, sagte der Chef der Staatskanzlei bei der Übergabe in Hofheim. Derzeit besuchen rund 260 Schülerinnen und Schüler die Schule. Nach der Erweiterung soll die Zahl auf rund 300 steigen.

Zusätzliche Räume für die Betreuung

Die Steinbergschule nimmt am „Pakt für den Nachmittag“ teil. Hierbei handelt es sich um ein freiwilliges Bildungs- und Betreuungsangebot des Landes und der Schulträger für Kinder von 7.30 bis 17 Uhr. Für die Betreuung braucht die Schule zusätzliche Räume, eine Mensa und einen Speisesaal. Außerdem fehlen drei Klassenzimmer, die derzeit in Containern ausgelagert sind. Durch die Umstrukturierung von Funktionsflächen wird der Altbau saniert. Der Neubau wird in Passivhausweise gebaut. Der Baubeginn ist für den Sommer kommenden Jahres geplant. Die Fertigstellung des Neubaus soll bis Januar 2022, die Sanierung des Altbaus bis Februar 2023 erfolgen. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf 15,7 Millionen Euro.

„Das Land flankiert mit seiner Förderung die immensen Anstrengungen, die der Main-Taunus-Kreis in seinem kreisweiten Schulbauprogramm unternimmt“, so Kollmeier: „Wir packen zu und sichern mit Erweiterungen, Umbauten und Sanierungen die Zukunft unserer Schulen. Das ist für uns als Schulträger nicht nur oberste Pflicht, sondern auch eine Herzensangelegenheit.“

Hintergrundinformationen zum KIP

Das Kommunalinvestitionsprogramm vereint Zahlungen des Landes und einen eigenen Anteil der Kommunen. Diese können entscheiden, was sie benötigen und durch das Programm finanzieren wollen. Außer dem Ausbau der Ganztagsbetreuung an Schulen sind Investitionen in den Bau bezahlbarer Wohnungen möglich, beispielsweise für Studenten, kinderreiche Familien und Flüchtlinge. Unterstützt werden auch die weitere Modernisierung von Krankenhäusern und Bürgerhäusern, die Sanierung von Straßen- und Gehwegen und der Bau von Radwegen, Investitionen in schnelleres Internet oder die Elektromobilität. Das Hessische Kommunalinvestitionsprogramm ermöglicht den Kommunen Investitionen in Höhe von einer Milliarde Euro.

Ausführliche Informationen erhalten Sie hier.

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