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Sommerreise des Demografie-Beauftragten

Staatsminister Wintermeyer würdigt Gemeindeschwester 2.0 in Schenklengsfeld

27.07.2016Hessische Staatskanzlei
Gemeindeschwester 2.0
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Gemeindeschwester 2.0
© Staatskanzlei

Der Chef der Hessischen Staatskanzlei und Demografie-Beauftragte der Landesregierung, Staatsminister Axel Wintermeyer, hat heute auf seiner Sommerreise das Engagement der Initiative Gemeindeschwester 2.0 in Schenklengsfeld gewürdigt. Sie ist eins von sechs Projekten, die für den Hessischen Demografie-Preis 2016 nominiert sind, der am 28. September in Wiesbaden verliehen wird.

Die Betreuung und Versorgung von Senioren unterstützen

Das Projekt Gemeindeschwester 2.0 in Schenklengsfeld will ein Netzwerk etablieren, das die Betreuung und Versorgung von Seniorinnen und Senioren unterstützt. Dazu arbeiten ein „Gemeinde-Sozial-Lotse“ und ein ehrenamtlicher Ortsteil-Kümmerer gemeinsam mit einer zur Versorgungsassistentin in den Hausarztpraxen (VerAHs) qualifizierten medizinischen Fachangestellten zusammen. „Die Bevölkerung wird auch dank des medizinischen Fortschritts immer älter. Durch diese alternde Gesellschaft werden sich aber mittel- und langfristig die Anforderungen an das Gesundheitswesen und die Versorgungsstrukturen verändern“, so der Demografie-Beauftragte der Landesregierung.

„Die Gemeindeschwester 2.0 verzahnt dabei medizinische sowie soziale Hilfe und unterstützt ein frühzeitiges Erkennen von Defiziten im Lebensumfeld eines älteren Menschen. Als Vertrauenspersonen organisieren sie ehrenamtliche und entgeltliche Hilfe für die alltägliche Betreuung von älteren Mitbürgern und ermöglichen ihnen so, möglichst lange in der vertrauten häuslichen Umgebung bleiben zu können. Sie schaffen ein stabiles Netzwerk mit mehreren starken Schulten, das betagte Menschen dauerhaft am gemeinschaftlichen Leben teilhaben lässt“, so Staatsminister Axel Wintermeyer.

Hintergrund:

Mit dem Demografie-Preis zeichnet die Landesregierung seit 2010 jährlich Projekte und Initiativen aus, die dem demografischen Wandel mit innovativen und kreativen Ideen entgegenwirken. Unter dem Motto „Wo Ideen Freiraum haben! Leben auf dem Land“ steht in diesem Jahr die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raumes im Mittelpunkt des mit insgesamt 20.000 Euro dotierten Preises. Aus 91 Bewerbungen hat eine unabhängige Fachjury sechs Projekte aus den Bereichen Jugend, Fachkräfte und Familienfreundlichkeit, Innenentwicklung und Infrastruktur, Grundversorgung und Mobilität, Kultur und Zusammenhalt und Senioren ausgewählt.

„Die Folgen des demografischen Wandels sind eine Herausforderung für die gesamte Gesellschaft. Um diese erfolgreich zu bewältigen, braucht es manch kreative Lösung. Solch gelungene Beispiele von engagierten Menschen und Initiativen, die gemeinsam vor Ort etwas verändern wollen, mit anpacken und damit einen nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität auf dem Land leisten, würdigen wir mit dem Hessischen Demografie-Preis. Die ausgezeichneten Projekte sind vorbildhaft und können auch in anderen ländlichen Kommunen Schule machen“, betonte Axel Wintermeyer.

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