Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland
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Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland
© Staatskanzlei / Sebastian Trapp

Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland wurde 1951 von Bundespräsident Theodor Heuss für „Leistungen, die im politischen, wirtschaftlichen, sozialen und geistigen Bereich dem Wiederaufbau des Vaterlandes dienen“ gestiftet. Er wird in acht verschiedenen Stufen verliehen:

  • Verdienstmedaille
  • Verdienstkreuz am Bande
  • Verdienstkreuz 1. Klasse
  • Großes Verdienstkreuz
  • Großes Verdienstkreuz mit Stern
  • Großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband
  • Großkreuz
  • Sonderstufe des Großkreuzes

Jedermann kann die Verleihung des Verdienstordens an andere Mitbürgerinnen und Mitbürger anregen. Wer eine Anregung unterbreiten möchte, kann dies formlos bei Landrat und Oberbürgermeister und der Staats- oder Senatskanzlei seines Bundeslandes tun, in dem die oder der Auszuzeichnende ihren oder seinen Wohnsitz hat. Für Bürgerinnen und Bürger in Hessen ist dies die Hessische Staatskanzlei, Georg-August-Zinn-Straße 1, 65183 Wiesbaden.

Folgende Angaben sollte die Anregung enthalten: Vor- und Familienname, Geburtsdatum, Wohnanschrift, Lebenslauf und eine Darstellung von Art und Umfang der besonderen Verdienste, gegebenenfalls Referenzpersonen.

Vorschlagsberechtigt gegenüber dem Bundespräsidenten sind die Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer für ihre „Landeskinder“, für ausländische Staatsangehörige und im Ausland lebende Deutsche der Bundesminister des Auswärtigen, der Präsident des Deutschen Bundestages sowie die Bundesminister für den jeweiligen Geschäftsbereichs.

Der Bundespräsident entscheidet aufgrund der Ordensvorschläge, wem er den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verleiht. Dem Bundespräsidenten liegt es aber sehr am Herzen, das hohe ehrenamtliche und gesellschaftliche Engagement der Frauen auch bei den Ordensverleihungen angemessen würden zu können und ruft daher dazu auf, ihm von Frauen zu berichten, die Herausragendes für die Gemeinschaft geleistet haben, damit diese Leistung auch öffentlich gewürdigt werden kann.