Smart Rebels Go Berlin 2026

Sind wir nicht alle gerne Smart Rebels?!

Kurz nach acht Uhr morgens, Gleis 18, Frankfurter Hauptbahnhof. Eine ungewöhnliche Reisegruppe wartet auf den ICE nach Berlin, auf den Smart Rebel ICE Club Train.

Die Idee der Smart Rebels um Gründer Bernd Breiter ist so einfach wie selten umgesetzt: Menschen zusammenbringen, die sich sonst nie begegnen würden. An Bord saßen 80 junge Menschen und ihnen gegenüber rund 20 Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Sport und Kultur. Hirnforschung traf auf KI, Finanzplatz auf Start-up, Studierende auf Vorstände. Ohne Bühne, ohne Podium, ohne vorbereitete Antworten. Vier Stunden lang konnte niemand ausweichen und niemand nach zwanzig Minuten zum nächsten Termin eilen.

Dass es dabei nicht trocken zuging, dafür sorgten Moderatorin Anastasia Barner und mehrere DJs, darunter Guru Josh Project. Es wurde diskutiert, gegessen, gelacht und getanzt. Barner lieferte auch den Satz des Tages: „Genug Selfies, jetzt ist Zeit für Politik und Wirtschaft.“

Am Abend landete der Zug dann in der Hessischen Landesvertretung: Die Space Club Kitchen öffnete in der Hessischen Landesvertretung ihre Türen, und die Gespräche aus dem Zug gingen dort einfach weiter. Schirmherr der Aktion war Ministerpräsident Boris Rhein. Der Chef der Staatskanzlei Benedikt Kuhn begrüßte die Gäste gemeinsam mit Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus.

Warum wir gerne Gastgeber waren? Weil über junge Menschen viel geredet wird, aber zu selten mit ihnen. Weil Begegnungen auf Augenhöhe mehr bewirken als jedes Positionspapier. Und weil von einem Abend, an dem auch getanzt wird, mehr übrig bleibt als eine Visitenkarte.

Ein kleiner Schritt, sicher. Aber einer, der neue Räume geöffnet hat. Wer beim nächsten Mal dabei sein möchte: smartrebels.com/convention 

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