Organisiert von der Europäischen Kommission in Zusammenarbeit mit Smart Africa, der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und dem Digital for Development Hub (D4D), brachte die Konferenz rund 120 Gäste aus zahlreichen afrikanischen Ländern sowie aus europäischen Institutionen und Unternehmen zusammen, um die Zusammenarbeit zwischen Europa und Afrika im Bereich der Künstlichen Intelligenz weiter zu stärken und konkrete Kooperationsmöglichkeiten zwischen europäischen und afrikanischen Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Entwicklungszusammenarbeit und Technologie zu fördern.
Hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Kenia, Nigeria, Senegal, Südafrika und Tansania kamen mit Partnern von „Team Europe“, Fachleuten, Institutionen, Kooperationsagenturen sowie Vertreterinnen und Vertretern der Privatwirtschaft zusammen. Im Mittelpunkt standen insbesondere Möglichkeiten für gemeinsame Investitionen, der Ausbau digitaler Infrastruktur, angewandte KI-Lösungen sowie die Vernetzung afrikanischer und europäischer Innovationsökosysteme. Mit ihrer Dachterrasse und hessischem Wein bot die Landesvertretung den gelungenen Abschluss einer sehr erfolgreichen Konferenz.
Für Hessen ist die strategische Partnerschaft mit Afrika von großer Bedeutung. Das Land verfolgt das Ziel, seine internationale Präsenz weiter auszubauen und die Zusammenarbeit mit afrikanischen Partnern zu vertiefen. Für Hessens Europaminister, der auch die Internationalisierungsstrategie des Landes vorantreibt, ist Afrika ein Chancenkontinent. Die Chancen müssen genutzt werden – deshalb ist es für die Landesregierung wichtig, Hessen als Wirtschafts-, Innovations- und Technologiestandort sichtbarer zu machen und neue Kooperationen in Bereichen wie Digitalisierung, Technologie, Bildung, Forschung und Wirtschaft anzustoßen. Vor diesem Hintergrund hat auch im Januar 2026 zum ersten Mal das deutsch-ostafrikanische Wirtschafts- und Investitionsforum „Invest.EastAfrica!“ in Frankfurt am Main und Berlin stattgefunden.