Dr. Manuel Lösel, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen, hob die außerordentlichen Leistungen der jungen Forscherinnen und Forscher hervor. Hessen investiere massiv in die MINT-Fächer. Dies zeige sich auch regelmäßig bei den Erfolgen der Schülerinnen und Schüler im Talentwettbewerb Jugend forscht. Dr. Jessica Bönsch, Geschäftsführende Vorständin der Stiftung Jugend forscht e.V., erinnerte daran, dass die MINT-Bildung zentral für die Zukunft Deutschlands und der EU sei. In ihrem Vortrag stellte sie die Genese und die wesentlichen Merkmale von Jugend forscht vor. Oliver Karplak, Leiter des Hessischen Landeswettbewerbs, ergänzte die Vorstellung mit einer Präsentation des diesjährigen Wettbewerbs in Hessen.
Im Anschluss wurden folgende Projekte vorgestellt:
- Jugend-forscht JUNIOR-Projekt (Uni Kassel) "NeuroPong" von Liam Alexander Lang und Klara von Hauff (Hanau);
- „ThermoH₂“ von Doron Antal und Jakob Hollinghaus (Eltville);
- „ACOLOC - Advanced Climate Ocean simulation using Deep Learning for Ocean Currents“ von Lilly Schwarz (Fritzlar);
- „Modellierung des Einflusses ähnlichen Lernmaterials auf den Lernprozess von Karteikarten“ von Milosch Füllgraf (Hanau);
- „Pflanzen als Alternative - Mit grünen Gerüsten Leben retten: Analyse dezellularisierter Blattstrukturen“ von Elina Grüning, Lara Ostrowski und Kim Dufft (Erfurt);
- „Digitale Barrierefreiheit: Jacob – die KI in Leichter Sprache“ von Magnus Schlinsog (Potsdam);
- „Präzision per Unterdruck: DieVaP! – Die Vakuumpinzette“ von Julian Scharnowski (Heilbronn).
Die Abendveranstaltung war eingebettet in einen von der Landesvertretung organisierten dreitägigen Besuch der Jungforscherinnen und Jungforschern in Brüssel.