Ministerpräsident Boris Rhein hat bei der Feier zum 250. Jahrestag des Independence Days im amerikanischen Generalkonsulat in Frankfurt am Main die enge deutsch-amerikanische Freundschaft gelobt und die langjährige partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Hessen und den USA gewürdigt. Der Regierungschef sagte am Dienstag: „Hessen und die Vereinigten Staaten verbindet mehr als Diplomatie. Uns verbindet eine lange und enge Freundschaft. Viele Amerikanerinnen und Amerikaner haben in Hessen eine Heimat gefunden und bereichern unser Land. Deutschland, Europa und die USA sind Wertepartner. Darauf können wir stolz sein. Darauf können wir bauen.“ Der Regierungschef fügte hinzu: „Der Independence Day erinnert an die Bedeutung von Freiheit und Demokratie. Die Vereinigten Staaten und Deutschland verbindet die gemeinsame Verantwortung, diese Werte zu schützen und zu verteidigen. Wir brauchen mehr transatlantische Kooperation, nicht weniger.“
Rhein verwies darauf, dass Hessen wirtschaftlich, wissenschaftlich, kulturell und sicherheitspolitisch eng mit den Vereinigten Staaten verbunden sei. In Frankfurt befinde sich das weltweit größte amerikanische Generalkonsulat, zudem sei Hessen ein bedeutender Standort amerikanischer Unternehmen und des Militärs. Der Ministerpräsident hob auch auf die engen wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Staaten hervor: „Unsere Partnerschaft schafft Arbeitsplätze und Innovation, Wertschöpfung und Wachstum – auf beiden Seiten des Atlantiks. Zölle und Handelsschranken passen dazu nicht. Wir brauchen mehr Freihandel.“
Der Ministerpräsident kündigte an, die gewachsene Partnerschaft fortzuführen: „Die transatlantische Partnerschaft ist für Sicherheit, Stabilität und Wohlstand von zentraler Bedeutung. Deshalb setzen wir auch darauf, dass die US-Stützpunkte in Hessen erhalten bleiben. Wir werben sehr dafür.“