Über 30 Personen stehen nebeneinander in einem Raum.

Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales und Entbürokratisierung

„Hessen ist ein Ort, an dem die Welt zuhause ist“

Europaminister Manfred Pentz hat die Bedeutung der konsularischen Vertretungen für Hessens internationale Beziehungen gewürdigt.

Beim Jahresempfang des Ministerpräsidenten für das Hessische Consular Corps in der Höchster Porzellan-Manufaktur betonte er die wichtige Rolle der Generalkonsulate und Honorarkonsulate für den internationalen Austausch und das Zusammenleben in Hessen. Auch Europastaatssekretärin Karin Müller nahm an dem Empfang teil.

„Sie machen Hessen zu einem Ort, an dem die Welt zuhause ist. Dafür danke ich Ihnen“, sagte Pentz. Frankfurt und Hessen seien international eng vernetzt. Menschen aus rund 180 Nationen lebten hier. Die konsularischen Vertretungen seien wichtige Partner, die Kontakte pflegten, Menschen unterstützten und die wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zu ihren Herkunftsländern stärkten.

Grundlage des Erfolgs

„Internationale Partnerschaften sind kein Luxus – sie sind die Grundlage unseres Erfolgs“, betonte der Europaminister. Gerade in einer Zeit, in der internationale Zusammenarbeit unter Druck stehe, Konflikte zunähmen und wirtschaftliche Unsicherheiten den Handel erschwerten, sei der Dialog besonders wichtig. Umso mehr komme es darauf an, das Verbindende in den Mittelpunkt zu stellen und gemeinsam Lösungen zu finden.

Pentz unterstrich zugleich, dass die Arbeit der konsularischen Vertretungen häufig ganz konkrete Herausforderungen mit sich bringe – von der Anerkennung von Berufsabschlüssen und Personenstandsurkunden über Arbeitserlaubnisse bis hin zur Organisation von Wahlen für die Staatsangehörigen ihrer Herkunftsländer. Dabei gehe es oft um Menschen, die auf Unterstützung angewiesen seien.

Verlässlicher Ansprechpartner

Die Hessische Landesregierung wolle den konsularischen Vertretungen deshalb ein verlässlicher Ansprechpartner sein. „Wann immer Sie uns brauchen – wir sind nicht weiter weg als Ihr Telefon“, sagte Pentz.

Der Europaminister hob hervor, dass die Zusammenarbeit von einem gemeinsamen Anliegen getragen werde: den Menschen in Hessen zu helfen, ihnen ein Zuhause zu geben und zugleich Raum für ihre kulturelle Identität zu schaffen. Die Verbundenheit mit den eigenen Ländern und Nationen und die Verantwortung für eine friedliche Welt schlössen einander nicht aus.

Der Jahresempfang fand erstmals in der Höchster Porzellan-Manufaktur statt. Der traditionsreiche Ort steht für Handwerk, Qualität und Geschichte und bildete damit einen passenden Rahmen für die Begegnung mit den internationalen Vertretungen. Im Rahmen des Empfangs wurden auch die neuen Mitglieder des Hessischen Consular Corps vorgestellt.

Bund und Europa

Hessischer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales und Entbürokratisierung und Bevollmächtigter des Landes Hessen beim Bund

Christoph Scheld

Pressesprecher

MinBE