Hessische Staatskanzlei

Ministerpräsident Rhein gedenkt der Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001

Aus Anlass des 25. Jahrestages der Terroranschläge vom 11. September 2001 in den USA hat Ministerpräsident Boris Rhein an die fast 3.000 Opfer erinnert.

Der Regierungschef sagte in Wiesbaden: „Der 11. September 2001 hat die Welt verändert. Die Bilder von den einstürzenden Türmen des World Trade Centers haben sich ins kollektive Gedächtnis gebrannt. Wir gedenken der Opfer dieses Terrorakts und sprechen den Angehörigen unser tiefes Mitgefühl aus.“ Er führte weiter aus: „Terrorismus kennt keine Grenzen. Er richtet sich gegen unsere freien und demokratischen Gesellschaften, gegen unsere Werte und gegen das friedliche Zusammenleben aller Menschen. Hessen steht fest an der Seite unserer amerikanischen Freunde und Partner im Kampf gegen den internationalen Terrorismus.” Man dürfe nicht vergessen, was an diesem Tag geschehen sei, aber auch nicht zulassen, dass Angst und Hass die Gesellschaft spalteten.

 

Unser gemeinsames Ziel muss es sein, die Freiheit zu verteidigen.

Boris Rhein Ministerpräsident

Der Ministerpräsident wies darauf hin, dass die Gefahr durch islamistischen Terrorismus nach wie vor bestehe. Das zeige der jüngste Anschlag im Umfeld des Berliner Christopher Street Day im Juli, bei dem ein mutmaßlich islamistischer Täter mit einem Fahrzeug in eine Menschenmenge fuhr und anschließend Passanten mit einer Machete angriff. Eine Frau kam ums Leben, 31 weitere Menschen wurden teils schwer verletzt. Der Regierungschef sagte: „Diese schreckliche Tat zeigt uns, dass wir die Bedrohung durch islamistischen Terrorismus nicht unterschätzen dürfen. Unsere Sicherheitsbehörden setzen alles daran, solche Anschläge zu verhindern und die Menschen in Hessen zu schützen. Dazu gehören die konsequente Überwachung von Gefährdern, Präventionsarbeit, der enge Informationsaustausch zwischen Verfassungsschutz und Polizei sowie ein wirksamer Schutz von Veranstaltungen. Dennoch müssen wir gemeinsam wachsam bleiben.”