Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales und Entbürokratisierung

Staatssekretärin Müller feiert Schulstart der Einhardschule in Seligenstadt

In dieser Woche beginnt für viele Kinder in Hessen ein bedeutender neuer Lebensabschnitt. Nachdem sie die Grundschule vor den Sommerferien abgeschlossen haben, steht in dieser Woche für die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler der Wechsel an die weiterführende Schule an.

Die neuen Schülerinnen und Schüler der Einhardschule in Seligenstadt bekamen dabei heute Besuch von Europa-Staatssekretärin Karin Müller, die sie an diesem besonderen Tag an ihrer neuen Schule begrüßte. Sie sagte: „Das Gymnasium ist kein Ort, an dem man fertig ankommen muss – sondern ein Ort, an dem man sich entwickelt. Ihr werdet viele neue Freundschaften schließen, und manche davon werden vielleicht ein Leben lang halten. Ihr werdet Fächer entdecken, die euch begeistern. Und ihr werdet merken: Diese große Schule wird Schritt für Schritt zu eurer Schule und eurem Zuhause.“

Die Einhardschule ist ein vielseitig aufgestelltes Gymnasium mit etwa 1200 Schülerinnen und Schülern. An der MINT-Schule steht nicht nur Naturwissenschaft und Technik im Mittelpunkt. Die Schule ist zudem Umweltschule und bietet den Schwerpunkt Musik an.

Verlässlicher Rahmen für den Unterricht 

Insgesamt besuchen 809.000 Schülerinnen und Schüler die 1.808 öffentlichen hessischen Schulen und werden dort von fast 67.000 Lehrkräften unterrichtet. Trotz wirtschaftlich herausfordernder Zeiten kann auch im kommenden Schuljahr ein verlässlicher Rahmen für den Unterricht sichergestellt werden, auch dank eines Rekordetats von rund 6,2 Milliarden Euro im Bildungsbereich.

Im kommenden Schuljahr wird ein großes Augenmerk auf der verstärkten Nutzung von Daten zur Unterrichtsentwicklung liegen. Mit der gezielten Nutzung erhobener Daten der schulischen Leistungen von Schülerinnen und Schülern kann Unterricht besser gesteuert werden – für eine effektivere, individuellere Förderung der Kinder und Unterstützung der Lehrkräfte. Mit dem digitalen Lernsystem „bettermarks“ wurde bereits zum Ende des vergangenen Schuljahres eine adaptive Lernplattform vorgestellt, die jetzt ab der dritten Klasse im Mathematikunterricht genutzt werden kann. Durch maßgeschneiderte Aufgaben zur individuelleren Förderung der Kinder und interaktive Tafelbilder unterstützt das System Lehrkräfte dabei, Lernprozesse zu gestalten und differenziert zu begleiten.

Hintergrund:

Bereits seit dem Jahr 1999 besuchen die Mitglieder der Hessischen Landesregierung zu Beginn des neuen Schuljahrs landesweit Einschulungsfeiern an Grund- und weiterführenden Schulen und wünschen den Schülerinnen und Schülern eine erfolgreiche Schullaufbahn. Alle Klassen der besuchten Schulen erhalten bei den Feiern einen Gutschein zur Anschaffung von Materialien, Büchern oder für Schulausflüge.

Bund und Europa

Hessischer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales und Entbürokratisierung und Bevollmächtigter des Landes Hessen beim Bund

Christoph Scheld

Pressesprecher

MinBE