Blick in eine Traglufthalle über einem Schwimmbecken.

Hessische Staatskanzlei

Ministerpräsident Rhein lobt Eröffnung der Traglufthalle im Schwimmbad Nieder-Eschbach

Das Freibad in Nieder-Eschbach wird künftig auch in den Wintermonaten nutzbar sein. Möglich macht das eine Traglufthalle, die von September bis Mai über dem Becken errichtet wird.

„Um das Schwimmen zu lernen oder sportliche Erfolge im Wasser zu erzielen, braucht es die richtigen Rahmenbedingungen. Die Landesregierung setzt sich für eine gute Bäder-Infrastruktur in Hessen ein. Davon profitieren sowohl Breitensportler als auch Spitzenathletinnen. Die Errichtung der Traglufthalle in Nieder-Eschbach ist ein wichtiges Signal für den Schwimmsport in Frankfurt. Sie macht Schwimmen ganzjährig möglich“, sagte Ministerpräsident Boris Rhein aus Anlass der Eröffnung.

Förderung durch SWIM

Die Traglufthalle wurde am Donnerstag vom Frankfurter Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzenden der Frankfurter BäderBetriebe GmbH, Mike Josef, sowie vom Geschäftsführer der Frankfurter BäderBetriebe GmbH, Dr. Boris Zielinski, in Betrieb genommen. Das Land Hessen fördert die Überdachung, die Modernisierung der Heiztechnik im Schwimmbad und ein Multifunktionsgebäude aus dem Schwimmbad-Investitions- und Modernisierungsprogramm „SWIM“ mit einer Million Euro. Durch den Ergänzungsbau in Nieder-Eschbach soll die Nutzerzahl im Schwimm-Schulsport von 550 auf 10.550 Personen im Jahr und im Vereinssport um rund 10.000 Nutzer im Jahr steigen. Im öffentlichen Badebetrieb wird mit zusätzlich 25.000 Besuchern gerechnet.

Ministerpräsident Rhein sagte weiter: „Hessische Sportlerinnen und Sportler können bei bedeutenden Wettkämpfen nur auf dem Treppchen stehen, wenn sie gute Trainingsvoraussetzungen haben. Mit dem SWIM-Programm haben wir in der vergangenen Legislaturperiode die hessische Schwimmbadinfrastruktur ausgebaut und mit mehr als 50 Millionen Euro gefördert. Das Schwimmbad in Nieder-Eschbach ist ein sehr gutes und konkretes Beispiel für die Investitionen. Mit dem Nachfolgeprogramm SWIMplus werden wir die Erfolgsgeschichte in dieser Legislaturperiode fortsetzen. Allein in den Jahren 2024 und 2025 stellen wir insgesamt 25 Millionen für eine moderne Schwimmbadinfrastruktur in Hessen bereit. Zudem fördern wir künftig auch Angebote zur Bewegungsförderung.“

Mehrwert für Schulschwimmunterricht

Der Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt und Aufsichtsratsvorsitzende der Frankfurter BäderBetriebe GmbH, Mike Josef, verwies auf die Vorteile des Badumbaus: „Nach drei Jahren Planungs- und Bauzeit konnten die Frankfurter Bäder dem Wunsch der Stadt Frankfurt, der fehlenden Wasserfläche im Frankfurter Norden entgegen zu wirken, nachkommen und eine Traglufthalle über dem Freibad Nieder-Eschbach realisieren. Die zusätzlich gewonnene Wasserfläche wird insbesondere für die Schulen aus dem Norden Frankfurts einen erheblichen Mehrwert für den Unterricht darstellen. Auch ist den Bürgerinnen und Bürgern aus der Region zum ersten Mal die Möglichkeit gegeben, das Schwimmbad auch im Winter zu nutzen.“

Der Geschäftsführer der Frankfurter Bäder, Dr. Boris Zielinski, lobte die schnelle Realisierung des Projektes: „Die Traglufthalle nebst zugehörigem Funktionsgebäude wurde in Rekordzeit vom Wunsch in die Realität umgesetzt. Das ,neue‘ Hallenbad in Nieder-Eschbach wird künftig ideale Bedingungen für den Schulschwimmunterricht bieten.“

Zum Badestart sprangen von der SG Frankfurt Jugendeuropameisterschaftsteilnehmer Melvyn Faber-Billot und die zweifache Bronzemedaillengewinnerin der Deutschen Kurzbahnmeisterschaften 2024, Stella Lentge, ins Becken.