EU-Beratungszentrum und Förderprogramme

Haben Sie Fragen zu Fördermöglichkeiten in der Europäischen Union? Wenden Sie sich gerne an unser Beratungszentrum!

Die Beratung zu EU-Fördermitteln ist der Hessischen Landesregierung ein besonders wichtiges Anliegen, wie es auch im Koalitionsvertrag für die 20. Wahlperiode (2019-2024) bekräftigt wurde.

Das 2009 eingerichtete EU-Beratungszentrum gibt Auskunft über die europäischen Förderprogramme. Darüber hinaus vermittelt es den Kontakt zu den bestehenden Beratungseinrichtungen in Hessen sowie zu den Beratungsagenturen der Europäischen Kommission in Deutschland. Das EU-Beratungszentrum ist damit der zentrale Ansprechpartner für alle Anfragen und die Servicestelle des Landes in allen Fragen rund um EU-Förderung.

Veranstaltung

Europa für Hessen

Über Ziele und Chancen in der neuen EU-Förderperiode

Am 4.11.2021 fand eine Förderkonferenz zu den neuen EU-Förderprogrammen der Struktur- und Kohäsionspolitik sowie der Agrarpolitik statt. Hier finden Sie die Präsentationen aus der Veranstaltung.

EU-Programme

Die Europäische Union bietet für ihre Mitgliedstaaten eine Vielzahl an Förderprogrammen an, um in den unterschiedlichsten Arbeits- und Lebensbereichen Maßnahmen zu unterstützen. In Umsetzung der Europa 2020-Strategie wurden Aktionsprogramme aufgelegt, die zwischen den Jahren 2014 und 2020 dafür sorgen werden, dass Projekten zusätzliche Geldmittel zur Verfügung gestellt werden können.

Gefördert werden in zahlreichen Themenfeldern Begegnungs- und Vernetzungsprojekte, Veranstaltungen, Studien, Informationskampagnen und ähnliche Vorhaben von engagierten Kommunen, Vereinen, Verbänden, aber auch Unternehmen.

Das Programm „Erasmus+“ hat zum Ziel, die Kompetenzen und Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen in Europa zu verbessern sowie Studienaufenthalte im Ausland und Begegnungen junger Menschen zu fördern.

Das Europäische Solidaritätskorps (ESK) ist das EU-Programm zur Förderung des Engagements junger Menschen in Projekten und Aktivitäten, die der Gemeinschaft zugutekommen.

Ziel des neuen Programmes CERV sind Schutz und Förderung der Rechte und Werte der Europäischen Union zur Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung offener, demokratischer, gleichberechtigter und inklusiver Gesellschaften.

Das Programm soll zur Erhaltung, Entwicklung und Förderung der kulturellen und sprachlichen Vielfalt Europas und des kulturellen europäischen Erbes beitragen.

Das Rahmenprogramm für Innovation und Forschung „Horizont Europa“ zielt darauf ab, EU-weit eine wissens- und innovationsgestützte Gesellschaft und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft aufzubauen sowie gleichzeitig zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen.

Das Programm „Life“ dient der Umsetzung, Aktualisierung und Weiterentwicklung der Umwelt- und Klimapolitik der Europäischen Union.

Ziel des Gesundheitsprogramms ist es, einen Beitrag zur Schaffung innovativer, effizienter und nachhaltiger Gesundheitssysteme in Europa zu leisten.

Das Ziel des EFRE ist es, die wirtschaftlichen und sozialen Differenzen in der EU zu verringern und Ungleichheiten zwischen den Regionen abzubauen.

Der ESF hat das Ziel, den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt in Europa zu fördern sowie regionale Unterschiede zu verringern.

Zu den Zielen des ELER zählen die Förderung der Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft, die Gewährleistung der nachhaltigen Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen sowie das Erreichen einer ausgewogenen räumlichen Entwicklung.

Das Ziel der Europäischen territorialen Zusammenarbeit ist die Förderung einer ausgewogenen Regionalentwicklung und des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts in der Europäischen Union durch grenzübergreifende, transnationale und interregionale Zusammenarbeit.